140 - Ich darf ICH sein! Aber welche Mutter möchte ich wirklich sein?

Shownotes

Welche Mutter möchtest du eigentlich sein?

- Die Geduldige?
- Die Verständnisvolle?
- Die, die alles im Griff hat?

Und wer bist DU zwischen all den Erwartungen, guten Ratschlägen und dem ganz normalen Familienwahnsinn?

Gerade Mütter von Kindern mit ADHS kennen das vielleicht: Sie lernen, lesen, probieren aus, geben alles – und fragen sich trotzdem manchmal, ob sie gut genug sind.

Doch was wäre, wenn es gar nicht darum geht, eine perfekte Mutter zu werden? Sondern darum, die Mutter zu sein, die du wirklich sein möchtest. Mit deinen Werten, deinen Stärken, deinen Ecken und Kanten und deinen ganz eigenen Spezialeffekten. ✨

In dieser Folge sprechen wir über alte Mutterbilder, neue Erwartungen, das, was uns wirklich wichtig ist, und die Frage, wie wir unseren Kindern Zuversicht für eine Zukunft mitgeben können, die auch wir noch nicht kennen.

Du musst nicht alle Erwartungen erfüllen. Du darfst deinen eigenen Weg finden.

Hör rein und entdecke, warum echt sein so viel wertvoller ist als perfekt sein.

Und wenn du dir Unterstützung auf deinem Weg wünschst: Ich begleite dich gern dabei, deine eigenen Stärken und verschütteten Schätze wiederzuentdecken. Mehr dazu in den Shownotes.

Und nun nimmt dir Zeit zum Lauschen und horche in dich hinein . Nimm wahr, ob und was sich in dir meldet!

Alles Liebe, Deine Manuela

#TräumerliUndZappelphilipp #ADHS #Muttersein #Elternsein #Selbstfürsorge #AuthentischSein #Wertschätzung

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo und herzlich willkommen bei Träumerie.

00:00:05: Unser Befehl.

00:00:06: Dem Podcast für alle, die selber temperamentvoll sind oder ein sehr lebendiges und bewegungsfreudiges Kind haben mit- und ohne Diagnose ARR S&K.

00:00:15: Mein Name ist Manuela und ich begleite Dich Deine Familie und weder jurische Fachkräfte!

00:00:20: Du bekommst Tipps für den Umgang mit dem besonderen Verhaltensweisen und dem Zusammenleben innerhalb der Familie.

00:00:27: Let's go!

00:00:28: Brauchst aus dem Schubladen Denken rein ins selbst gestachte Leben.

00:00:36: Sag mal, wenn ich dich jetzt fragen würde, welche Mutter möchtest du eigentlich sein?

00:00:40: Was würdest du antworten?

00:00:43: Vielleicht eine geduldige Mutter.

00:00:45: Eine liebevolle.

00:00:46: Einer die zuhört und die Verständnis hat, die ihrem Kind Sicherheit gibt und es stark fürs Leben macht.

00:00:53: Eine Mutter, die nicht bei jeder Kleinigkeit aus der Haut fährt, die auch dann ruhig bleibt, wenn das Kind zum dritten Mal seine Schuhe nicht findet, obwohl es längst losgehen müsste... Die nicht schimpft!

00:01:04: wenn die Hausaufgaben zum Familienprojekt mit Krisenpotenzial werden und die abends, wenn endlich Ruhe eingekehrt ist nicht noch einmal sämtliche Situation des Tages im Kopf durchspielt und sich fragt hätte ich das anders machen müssen?

00:01:19: Na kommt ihr davon etwas bekannt vor.

00:01:23: Vielleicht hast du auch ein ganz anderes Bild davon wie Du als Mutter sein möchtest.

00:01:27: vielleicht möchtes Du Deinem Kind mehr Freiheit geben als Du selbst erlebt hast.

00:01:31: Vielleicht möchtess Du ihm zeigen dass Gefühle erlaubt sind dass man Fehler machen darf, das man nicht immer funktionieren muss.

00:01:39: und vielleicht gibt es da noch die andere Stimme.

00:01:42: Die Stimme, die fragt ob du wirklich alles richtig machst?

00:01:45: Ob du konsequent genug bist?

00:01:47: Ob Du zu strengen bist oder zu nachgebig ?

00:01:50: Ob Du Deinem Kind genügend Grenzen setzt oder es zu sehr einschränkst.

00:01:56: Und wenn Dein Kind ADHS hat kommen möglicherweise noch ein paar zusätzliche Fragen dazu.

00:02:01: Bin ich verständnisvoll genug?

00:02:03: Vordere Ich Zuviel?

00:02:05: Lasse ich zu viel durchgehen?

00:02:08: Müsste ich mich noch besser mit ADHS auskennen?

00:02:11: Andere Eltern scheinen das doch auch irgendwie hinzubekommen.

00:02:15: Halt!

00:02:16: Einmal tief durchatmen.

00:02:20: Heute geht es nicht darum dir zu erklären, wie eine gute Mutter zu sein hat.

00:02:24: Davon gibt's bereits genügend Vorstellungen Ratgeber und gut gemeinte Fragen.

00:02:28: heute geht es um eine andere Frage Welche Mutter möchtest du wirklich sein?

00:02:34: Nicht weil andere es von dir erwarten, sondern weil er sich für dich deine Werte und deine Familie stimmig anfühlt.

00:02:42: Hallihallo und herzlich Willkommen bei Träumer Leonzabel Philippe!

00:02:45: Raus aus der Schublade rein in die Großartigkeit.

00:02:48: Schön dass du wieder dabei bist.

00:02:51: Lass uns mal schauen das Mutterbild, das wir im Gepäck haben.

00:02:56: Wenn wir so darüber nachdenken welche Mutter wir sein möchten beginnen wir selten bei null.

00:03:01: Wir bringen etwas mit Erfahrungen Erinnerungen Bilder und Vorstellungen.

00:03:06: Vieles davon haben wir bereits in unserem eigenen Kindheit gelernt, vielleicht war deine Mutter immer für alle da.

00:03:13: sie hat organisiert gekocht getröstet gearbeitet und irgendwie alles zusammengehalten.

00:03:19: Vielleicht hast du von ihr gelernt dass man sich zusammenreißt und das die eigenen Bedürfnisse auch einmal warten können?

00:03:26: Vielleicht hast Du erlebt das Gefühle wenig Platz hatten Dass man über Schwierigkeiten nicht gesprochen hat oder das Liebe vor allem dadurch gezeigt wurde, dass jemand sich kümmert und Dinge erledigt.

00:03:39: Vielleicht war deine Kindheit aber auch ganz anders?

00:03:42: Vielleicht hattest du viel Freiheit!

00:03:44: Wurde es ernst genommen und konntest ausprobieren wer du sein möchtest.

00:03:48: was auch immer Du erlebt hast Es hat Spuren hinterlassen Und irgendwann bist du selbst Mutter geworden.

00:03:53: vielleicht hast du dir damals vorgenommen bei meinem kind mache ich das anders So war das zumindestens auch bei mir Ja und das ist ein spannender moment Denn wir können uns sehr bewusst vornehmen, etwas anders zu machen und uns trotzdem dabei ertappen wie wir plötzlich einen Satz sagen den wir schon als Kind nicht ausstehen konnten.

00:04:13: Zum Beispiel solange du deine Füße unter meinem Tisch stellst oder jetzt stelle dich doch nicht so an!

00:04:20: Und während wir das sagen hören wir uns selbst zu und denken oh nein das wollte ich doch eigentlich gar nicht sagen.

00:04:26: willkommen im Club der Menschen die manchmal Dinge tun die sie sich vorher ganz anders vorgenommen hatten.

00:04:33: Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter.

00:04:35: Es zeigt zunächst einmal, wie tief manche Muster sitzen können und wie leicht wir in vertrauten Situationen auf Verhaltensweisen zurückgreifen die wir selbst gelernt haben.

00:04:47: Aber hier die gute Nachricht Du bist diesen Muster nicht hilflos ausgeliefert.

00:04:52: du kannst hinsauen, du kannst verstehen was dich geprägt hat Und du kannst entscheiden was du weitergeben möchtest und was nicht.

00:05:00: Dabei musst du deine eigene Kindheit nicht schlecht reden.

00:05:04: Vielleicht haben deine Eltern noch besten Wissen und mit den Möglichkeiten ihrer Zeit gehandelt, vielleicht haben sie vieles richtig gemacht – und ja manches eben nicht!

00:05:14: Beides darf nebeneinander stehen.

00:05:17: Du darfst dankbar sein für das was du mitbekommen hast und gleichzeitig sagen diesen Teil möchte ich für mich und mein Kind anders gestalten.

00:05:27: Du musst deine Geschichte nicht verleugnen um deine eigene Geschichte weiterzuschreiben.

00:05:33: Und genau hier beginnt die spannende Reise zu dir selbst!

00:05:38: Lassen wir schauen, früher heute und die Frage was wird morgen sein?

00:05:43: Wenn wir uns anschauen wie Mütter früher gelebt haben und wie Mötter heute leben wird schnell deutlich Mutter sein ist nicht losgelöst von der Zeit in der wir leben.

00:05:53: Die Rollen von Frauen und Männern haben sich verändert.

00:05:56: Berufstätigkeit, Partnerschaft, Familienmodelle, Erziehung und gesellschaftliche Erwartungen sehen heute anders aus als vor dreißigvierzig oder sogar fünfzig Jahren.

00:06:06: Natürlich war früher nicht alles schlecht – und heute ist es auch nicht alles besser!

00:06:11: Aber die Rahmenbedingungen sind andere.

00:06:13: Früher gab es in vielen Familien klare Rollenverteilungen.

00:06:18: Das bedeutet nicht automatisch weniger Belastung.

00:06:20: Vieles wurde nur ja ja anders bewertet oder seltener offenen Austen angesprochen.

00:06:27: Heute sollen Mütter häufig vieles gleichzeitig sein, liebevoll und konsequent, beruflich engagiert und jederzeit ansprechbar, verständnisvoll unbelastbar, spontan und gut organisiert.

00:06:40: Sie sollen ihre Kinder fördern, ihre Gefühle begleiten, Medienkompetenz vermitteln, gesunde Mahlzeiten anbieten – und möglichst auch noch dafür sorgen dass alle Familienmitglieder ausreichend schlafen!

00:06:52: Und am besten gelingt das alles mit einer entspannten Ausstrahlung.

00:06:55: Na klar!

00:06:56: Nebenbei falten wir die Wäsche mit eine Hand und lösen mit der anderen die Weltprobleme.

00:07:01: Naja, ein bisschen Humor darf sein.

00:07:03: Denn manchmal hilft es, die Absolvidität unserer Ansprüche überhaupt erst einmal zu erkennen.

00:07:10: Dazu kommen heute diese Zahlen Medien.

00:07:12: Wir sehen auf dem Bildschirm Familien, die scheinbar wunderbar miteinander kommunizieren kreative Nachmittage verbringen und jede Herausforderung Prise gelassen.

00:07:21: hat man es denn?

00:07:23: Was wir dabei nicht sehen ist, er der ganze andere Rest.

00:07:27: Die Diskussion vor dem Foto die ungewaschende Küche außerhalb des Bildschirmausschnitts den Moment in dem jemand die Geduld verloren hat oder die Tatsache dass wir einen sorgfältig ausgewählten Ausschnitt aus einem viel größeren Leben betrachten.

00:07:42: Wir vergleichen unseren ganz normalen Dienstag mit dem sorg fällig ausgewehnten Höhepunkt im Leben anderer Menschen.

00:07:50: Das ist kein besonders fairer Wettbewerb.

00:07:52: Und für Mütter vom Kinder mit ADHS können sich die Anforderungen noch einmal anders anfühlen.

00:07:59: Vielleicht braucht ein Kind mehr Begleitung bei Übergängen, mehr Unterstützung bei der Selbstorganisation oder mehr Hilfe um und nach einem aufregenden Tag wieder zur Ruhe zu kommen.

00:08:13: Vielleicht fürs du Gespräche mit der Schule suchst nach passenden Hilfen liest Fachartikel und probiert neue Strategien aus.

00:08:20: Vielleicht hast du bereits viel gelernt und trotzdem gibt es Tage, an denen der Alltag schwer bleibt.

00:08:26: Das bedeutet nicht automatisch dass du zu wenig weißt oder etwas falsch machst.

00:08:31: Wissen ist wertvoll!

00:08:32: Es kann uns helfen Verhalten besser zu verstehen und passende Unterstützung zu finden.

00:08:37: aber weißt Du was?

00:08:38: Wissen verwandelt einen anstrengenden Alltag nicht auf Knopfdruck in einen entspannten.

00:08:44: Es gibt weiterhin Mülligkeit Zeitdruck unterschiedliche Bedürfnisse Konflikte und Grenzen Und es gibt dich einen Menschen mit einer eigenen Geschichte, mit Gefühlen und Bedürfnissen.

00:09:01: Du darfst das berücksichtigen!

00:09:05: Denn wenn wir heute darüber sprechen welche Mutter du sein möchtest müssen wir auch fragen unter welchen Bedingungen versuchst du eigentlich diese Mutter zu sein?

00:09:18: Hm, du darfst schauen.

00:09:25: Was ist dir wirklich wichtig?

00:09:28: Genau jetzt kommen wir zu einem Punkt der mir besonders am Herzen liegt Deinen Werten.

00:09:34: Werte sind so etwas wie ein innerer Kompass.

00:09:37: Wir geben uns Orientierung.

00:09:40: Sie helfen uns dabei Entscheidungen zu treffen und in schwierigen Situationen zu prüfen was uns wirklich wichtig ist.

00:09:48: Vielleicht ist die Ehrlichkeit wichtig oder Respekt Vertrauen Selbstständigkeit, Gerechtigkeit, Humor, Zugehörigkeit oder Freiheit.

00:09:59: Vielleicht möchtest du das dein Kind lernt für sich einzustehen?

00:10:03: Das es andere Menschen respektiert ohne sich selbst aufzugeben!

00:10:07: Dass es Fehler machen darf.

00:10:09: und trotzdem weiß ich bin wertvoll.

00:10:13: Vielleicht ist dir wichtig dass wo euch gelacht werden darf, dass nicht immer alles perfekt sein muss, dass ihr euch entschuldigen könnt wenn etwas schief gelaufen ist.

00:10:23: Das alles sind mögliche Werte.

00:10:26: Es gibt dabei keine Liste, die für jede Familie gleich aussieht.

00:10:30: Deshalb möchte ich dich einladen kurz innezuhalten.

00:10:36: Wenn du magst dann nimm dir einen Moment und frage dich Was ist mir in meinem Leben und im Zusammenleben mit meinem Kind wirklich wichtig?

00:10:47: Nicht was sollte mir wichtig sein Und auch nicht was finden andere Eltern wichtig und gut sondern Was zählt für mich?

00:10:59: Vielleicht taucht ein Wert sofort auf.

00:11:01: Vielleicht brauchst du ein bisschen Zeit und dann stell dir eine zweite Frage Woran würde mein Kind im Alltag erkennen, dass mir dieser Wert wichtig ist?

00:11:14: Mal angenommen!

00:11:15: Die ist respektwichtig.

00:11:17: Wie zeigt sich das bei euch?

00:11:19: Bedeutet Respekt für dich, dass dein Kind immer gehorcht oder bedeutet es auch, dass Du ihm zuhörst wenn es anderer Meinung ist.

00:11:28: Wenn dir Selbstständigkeit wichtig ist, darf dein Kind Dinge ausprobieren obwohl es länger dauert und nicht sofort perfekt klappt?

00:11:35: Oder wenn dir Ehrlichkeit wichtig ist darfst du selbst sagen ich weiß gerade nicht weiter.

00:11:41: Ich muss darüber nachdenken Und wenn ihr Wertschätzung wichtig ist gilt sie dann nur für die Menschen die sich so verhalten wie du es dir wünscht?

00:11:50: oder darfst Du auch dann versuchen den menschen hinter einem schwierigen Verhalten zu sehen?

00:11:56: Werte klingen manchmal groß und abstrakt, aber sie werden in den kleinen Alltagssituationen lebendig.

00:12:03: Beim Frühstück wenn alle unter Zeitdruck stehen beim Streit um die Hausaufgaben Wenn dein Kind wütend die Tür zu knallt, wenn du selbst müde bist und eigentlich nur noch deine Ruhe möchtest Gerade dann zeigt sich wie schwer es sein kann nach den eigenen Werten zu handeln.

00:12:20: Und weißt Du was?

00:12:22: Du wirst das auch nicht immer schaffen.

00:12:24: Du wirst manchmal ungeduldig sein, obwohl dir Geduld wichtig ist.

00:12:28: Du würst vielleicht ungerecht reagieren, obwohl du Gerechtigkeit schätzt.

00:12:32: Duwirst einen Konflikt vermeiden – obwohl dir Offenheit wichtig ist!

00:12:37: Tja... Das ist menschlich.

00:12:40: Ein Wert ist keine Prüfung bei der du jeden Tag eine Eins erreichen musst.

00:12:45: Er ist eine Orientierung zu der du zurückkehren kannst.

00:12:50: Du darfst sagen….

00:12:51: das war nicht so wie ich sein wollte.

00:12:54: Ich möchte es beim nächsten Mal anders versuchen.

00:12:58: Damit lebst du dein Kind übrigens etwas sehr Wertvolles vor.

00:13:01: Menschen können Fehler machen, Verantwortung übernehmen und dazulehren.

00:13:10: Und ein weiterer Punkt Authentisch sein heißt nicht alles ungefiltert herauszulassen.

00:13:18: Vielleicht denkst Du jetzt also soll ich einfach so sein wie ich bin auch wenn ich manchmal ganz schön laut werde.

00:13:25: Das ist eine echt gute Frage.

00:13:27: Authentisch zu sein bedeutet nicht, dass wir jeden impulsfreien Lauf lassen oder anderen ungefiltert alles vor die Füße kippen was uns gerade durch den Kopf geht.

00:13:37: Es bedeutet auch NICHT das wir uns nicht mehr verändern dürfen.

00:13:41: Authentische zu sein heißt für mich zunehmend in Übereinstimmung mit demzuleben was uns wichtig ist Sich selbst wahrzunehmen Die eigenen Gefühle ernst zu nehmen und trotzdem Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.

00:13:58: Ja, du darfst wütend sein!

00:14:00: Du darfst erschöpft sein.

00:14:02: Du darf eine Grenze setzen und du darf entscheiden wie du mit diesen Gefühlen umgehst.

00:14:09: Nehmen wir mal eine Alltagssituation.

00:14:11: Dein Kind soll sich anziehen immer bloß.

00:14:13: Du hast schon dreimal erinnert dein Kind ist noch immer mit etwas ganz anderem beschäftigt Und irgendwann platzt dir der Kragen.

00:14:20: Jetzt mach doch endlich!

00:14:21: Warum muss ich dich immer an alles erinnern?

00:14:25: Die Worte sind draußen, die Stimmung ist im Keller und wahrscheinlich fühlt sich niemand besonders wohl.

00:14:32: Was nun?

00:14:34: Du könntest dir erzählen dass du eine schlechte Mutter bist.

00:14:37: Du könnt es dich innerlich beschimpfen und dir vornehmen ab morgen immer ruhig zu bleiben oder du könntes versuchen genauer hinzuschauen.

00:14:47: Was ist gerade passiert?

00:14:50: Warst du unter Zeitdruck?

00:14:52: Hast Du dich allein verantwortlich gefühlt?

00:14:55: Warste schon vorher erschöpft?

00:14:57: Hatte ich die Situation an etwas erinnert, dass Dich besonders schnell auf die Palme bringt.

00:15:03: Ja das entschuldigt nicht automatisch jedes Verhalten aber es hilft Dir Es besser zu verstehen.

00:15:10: Und vielleicht gehst du später zu deinem Kind und sagst Ich war vorhin ziemlich laut.

00:15:16: Das tut mir leid!

00:15:17: Ich war gestresst Aber ich hätte trotzdem anders mit dir sprechen können.

00:15:21: Lass uns überlegen, wie wir das morgen besser hinbekommen!

00:15:27: Du musst dich dafür nicht klein machen?

00:15:28: Du musst auch nicht so tun als wäre nix

00:15:30: gewesen?!

00:15:31: Du übernimmst Verantwortung.

00:15:35: Das ist Echtheit – Nichtperfektion und es ist eine wichtige Botschaft für dein Kind.

00:15:41: Unsere Beziehung hält auch schwierige Momente aus.

00:15:44: Wir können Fehler ansprechen.

00:15:46: Wir können uns entschuldigen Wir können gemeinsam nach Lösungen suchen.

00:15:50: Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Fähigkeiten, die wir unseren Kindern mitgeben können – nicht dass immer alles harmonisch läuft sondern dass wir lernen mit den Momenten umzugehen in denen es eben NICHT harmonisch leuchtet.

00:16:08: Ja und Bedenke!

00:16:09: Du bist nicht nur Mama.

00:16:11: Bei all dem Nachdenken über die Mutter, die du sein möchtest möchte ich einen weiteren Gedanken mit dir teilen.

00:16:17: Du bist Nicht Nur Mama Du bist auch eine Frau, ein Mensch mit Interessen.

00:16:23: Mit Vorleben, mit Träumen – vielleicht mit Dingen die du früher gern gemacht hast und für die du heute kaum noch Platz passt?

00:16:31: Vielleicht hast du früher gerne gelesen, getanzt, gesungen oder dich mit Freunden getroffen!

00:16:37: Vielleicht bist du gerne in der Natur.

00:16:39: Vielleicht brauchst du Zeit allein, während andere Menschen gerade dann aufblühen wenn sie mit vielen Menschen zusammen

00:16:45: sind.".

00:16:46: Vielleicht liebst du es, Dinge zu planen.

00:16:49: Vielleicht bist du eher spontan?

00:16:51: Vielleicht bist nur eine leise Beobachterin oder eine Frau die mit sehr viel Energie an einen Raum fällt!

00:16:58: All das gehört zu dir und vielleicht ist manches davon im Alltag mit Kindern in den Hintergrund gerückt.

00:17:05: Gerade wenn ein Kind viel Unterstützung braucht kann es passieren dass sich das Familienleben zunehmend um seine Bedürfnisse organisiert.

00:17:14: Ja, und das ist verständlich.

00:17:16: Kinder brauchen Begleitung – und manche Phasen verlangen Eltern besonders viel ab!

00:17:21: Doch du darfst dich dabei selbst weiterhin als Mensch wahrnehmen.

00:17:25: Du musst nicht jede freie Minute produktiv nutzen.

00:17:28: Du muss nicht aus jeder Brause eine Selbstoptimierungsmaßnahme machen.

00:17:33: Und du musst auch nicht erst völlig erschöpft sein bevor du dir erlaubst Unterstützung anzunehmen….

00:17:40: Selbst für Sorge muss kein Wellnesswochenende sein.

00:17:44: Manchmal beginnt sie damit, in Ruhe einen Kaffee zu trinken eine Freundin anzurufen um Hilfe zu bitten eine Aufgabe liegenzulassen oder ehrlich zu sagen heute kann ich nicht noch mehr übernehmen und glaube mir.

00:18:01: das bedeutet nicht dass deine Bedürfnisse immer vorankamen.

00:18:05: die bedürfnisse deines Kindes sind wichtig Und die Bedürfnisse anderer Familienmitglieder ebenso.

00:18:11: Aber du gehörst auch zu dieser Familie!

00:18:15: Du darfst auf deiner eigenen Liste stehen, nicht immer ganz oben aber eben auch nicht dauerhaft ganz unten.

00:18:22: und vielleicht ist es hilfreich dich zu fragen welche Seiten von mir bekommen im Alltag noch Raum?

00:18:29: Was tut mir gut ohne dass ich dabei etwas leisten muss?

00:18:34: was möchte Ich wieder mehr in meinem Leben holen?

00:18:38: Vielleicht auch einmal anders werden, weil ich mich verändert habe.

00:18:43: Du musst nicht zu der Frau zurückkehren die du vor der Geburt deiner Kinder warst!

00:18:47: Du darfst eine neue Version von dir entdecken mit allem was dazwischen erlebt und gelernt hast.

00:18:55: Du bist nichts stehen geblieben.

00:18:56: hey du hast dich entwickelt und diese Entwicklung darf weitergehen.

00:19:03: Tja aber was ist wenn andere andere Vorstellungen davon haben?

00:19:09: Ja, natürlich lebst du nicht allein auf einer Insel.

00:19:11: Du bist Teil einer Familie, einer Gemeinschaft und einer Gesellschaft!

00:19:16: Und damit begegnen dir Erwartungen.

00:19:20: Vielleicht sagt deine Mutter, bräuchten die Kinder aber auch alles?

00:19:23: Vielleicht findest du in sozialen Medien die hunderte Empfehlung wie man angeblich richtig mit Wutanfällen umgeht.

00:19:31: Vielleicht hast du in der Kita oder in der Schule das Gefühl dass andere Menschen von dir erwarten dein Kind müsse sich nur noch mehr anstrengen oder Du müsstest konsequenter sein.

00:19:42: Vielleicht erlebst du aber auch das Gegenteil.

00:19:45: Menschen, die dich unterstützen zuhören und gemeinsam mit dir nach Lösungen suchen.

00:19:51: Wir alle bringen unterschiedliche Erfahrungen und Vorstellungen mit.

00:19:55: Eltern erzieheren Lehrkräfte und andere Bezugspersonen schauen aus unterschiedlichen Perspektiven auf ein Kind.

00:20:04: Das kann zumindest Verständnissen führen Ja, manchmal auch zu Konflikten.

00:20:09: Wichtig ist dabei nicht dass alle dieselbe Meinung haben.

00:20:13: Wichtig ist ob wir miteinander ins Gespräch kommen können und bereit sind einander zuzuhören!

00:20:21: Du darfst erklären was du bei deinem Kind beobachtest, du darfst Fragen stellen, du das sagen was dir wichtig ist und du darf auch offen sein für Hinweise die dir helfen eine Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

00:20:35: Das gilt übrigens auch für alle Beteiligten.

00:20:40: Auch Eltern müssen nicht jede Rückmeldung als andere verstehen und pädagogische Fachkräfte müssen nicht jeder elterliche Frage als Kritik auffassen.

00:20:48: Wir setzen nicht auf einer unterschiedlichen Seite eines Spielfeldes, um versuchen den anderen zu besiegen.

00:20:54: Im besten Fall stehen wir gemeinsam vor einer Aufgabe.

00:20:58: Wie können wir dieses Kind so begleiten dass es sich entwickeln lernen und seinen eigenen Weg finden kann.

00:21:07: Gerade bei Kindern mit ADHS ist dieser gemeinsamen Blick besonders wertvoll!

00:21:13: Wenn Eltern- und Fachkräfte sich gegenseitig ernst nehmen, Erfahrungen austauschen und unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen können daraus echt hilfreiche Lösungen entstehen.

00:21:24: Und trotzdem wird es nicht immer gelingen alle Erwartung unter einen Hut zu bekommen.

00:21:29: Tja das ist Leben.

00:21:32: Aber du darfst dann prüfen Welche Rückmeldung hilft mir weiter?

00:21:36: Welche passt zu meinen Werten und zu den Bedürfnissen meines Kindes.

00:21:40: Wo lohnt es sich etwas auszuprobieren, wo darf ich freundlich aber klar sagen das sehe ich anders Ja denn du darfst von anderen lernen ohne dich selbst dabei zu verlieren.

00:21:56: Hey!

00:21:57: Und das ist kein Widerspruch.

00:21:58: Das ist eine echt wichtige Fähigkeit.

00:22:04: Und dann kommt noch dazu unsere Kinder wachsen in eine Zukunft hinein, die wir nicht kennen.

00:22:11: Wenn wir über die Mutter sprechen, die du sein möchtest, sollten wir auch einen Blick nach vorn werfen.

00:22:16: Unsere Kinder wachsen in eine Welt hinein deren konkrete Gestalt wir noch gar nicht kennen.

00:22:22: Technologie Künstliche Intelligenz Gesellschaftliche Veränderungen Klimafragen neue Arbeitsformen und neue Möglichkeiten werden ihren Alltag beeinflussen.

00:22:32: Manche Berufe, die heute selbstverständlich sind werden sich verändern.

00:22:36: Andere Tätigkeiten werden entstehen, an die wir jetzt noch gar nicht denken!

00:22:41: Wir können unsere Kinder nicht für jede zukünftige Herausforderung einer fertigen Antwort mitgeben und vielleicht müssen wir das auch gar nicht?

00:22:51: Vielleicht besteht unsere Aufgabe weniger darin jedes Problem für sie voraus zu sehen als ihnen Fähigkeiten mitzugeben, die ihnen helfen mit Veränderungen umzugehen.

00:23:03: Dazu gehört Fragen stellen zu dürfen.

00:23:06: Dazu gehört Fehler zu machen und daraus zu lernen, dazu gehört Hilfe anzunehmen wenn etwas allein nicht gelingt und dazu gehört eigene Grenzen wahrzunehmen und die Grenzen anderer zu respektieren.

00:23:19: Dazu gehört Beziehungen aufzubauen unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten um gemeinsam nach Lösungen zu suchen und dazu gehört auch die eigenen Stärken zu entdecken.

00:23:33: Gerade Kinder, die in manchen Bereichen anders funktionieren als andere brauchen Erwachsene, die nicht nur auf das Schauen was schwierig ist.

00:23:42: Sie brauchen Menschen, die ihre Herausforderungen ernst nehmen um gleichzeitig ihre Fähigkeiten Interessen und besonderen Perspektiven sehen.

00:23:50: Das bedeutet nichts Schwierigkeiten schön zu reden!

00:23:53: Nein nein nein.

00:23:53: wenn ein Kind Unterstützung braucht braucht es halt eben Unterstützung.

00:23:58: Wenn der Alltag anstrengend ist ja dann darf das ausgesprochen werden.

00:24:03: Aber ein Kind ist mehr als die Dinge, die ihm schwer fallen.

00:24:06: Es ist neugierig, fantasievoll, nachdenklich, lebendig, feinfühlig, humorvoll und vielleicht auf eine ganz eigene Weise kreativ!

00:24:15: Nicht jedes Kind bringt dieselben Stärken mit – nicht jedes Kind entwickelt sich im gleichen Tempo… Und nicht jeder Weg sieht gleich aus... Das gilt übrigens auch für Erwachsene?

00:24:26: Vielleicht können wir unseren Kindern deshalb etwas besonders Wertvolles vorleben dass man nicht alles wissen muss, um weiterzukommen.

00:24:35: Dass man sich entwickeln darf!

00:24:38: Das ist in Ordnung erst Fragen zu stellen und das man nicht erst perfekt sein muss um etwas Wertvolles weitzutragen.

00:24:45: Wir können Ihnen keine problemfreie Zukunft versprechen aber wir können Ihnen zeigen, dass Sie in dieser Zukunft nicht allein begegnen müssen Und wir können gemeinsam mit Ihnen lernen.

00:25:00: Hoffnung bedeutet nicht, dass wir wissen das alles gut wird.

00:25:04: Hoffnung heißt, dass man trotz aller Unsicherheit Möglichkeiten sehen und Fortschritte gehen kann.

00:25:15: Und jetzt ein kleiner Moment nur für dich!

00:25:18: Zum Ende dieser Folge möchte ich dich einladen einen Moment bei dir selbst anzukommen.

00:25:24: Du musst nichts aufschreiben wenn du gerade keine Lust dazu hast.

00:25:27: Du musst auch nicht sofort Antworten finden.

00:25:30: Lass die Fragen einfach ein bisschen in dir arbeiten.

00:25:33: Vielleicht magst du sie bei einem Spaziergang mitnehmen oder später, wenn es zu Hause ruhiger geworden ist.

00:25:41: Hier die erste Frage Welche Mutter möchtest Du wirklich sein?

00:25:48: Und damit ist nicht gemeint die Mutter, die alle bewundern und auch nicht die Mutter ,die niemals die Geduld verliert, nicht die Mutter, die auf jede Herausforderung sofort eine passende Antwort hat.

00:25:59: Welche Mütter möchtes Du sein, wenn Du Deine eigenen Werte und Deine Lebenswirklichkeit ernst nimmst?

00:26:06: Zweite Frage.

00:26:28: Welche Erwartungen hast du übernommen, ohne sich jemals wirklich zu hinterfragen?

00:26:34: Vielleicht eine Vorstellung aus deiner eigenen Kindheit?

00:26:36: Vielleicht einen Satz, den du immer wieder hörst.

00:26:39: Vielleicht den Anspruch alles allein schaffen zu müssen?

00:26:44: Du darfst dich fragen Gehört das wirklich zu mir?

00:26:48: Hilft es mir und meiner Familie oder darf ich diesen Anspruch ein wenig lockern?

00:26:55: Vierte Frage Wo möchtest du dir erlauben mehr du selbst zu sein?

00:27:01: Vielleicht möchtes du weniger perfekt sein!

00:27:03: Vielleicht mögtest du deutlicher sagen was du brauchst.

00:27:06: vielleicht mögtest du öfter lachen dich weniger vergleichen oder dir erlauben, Dinge auf deine eigene Weise zu machen.

00:27:13: Was wäre ein kleiner Schritt den du ausprobieren könntest?

00:27:18: Und zum Schluss noch eine Frage die mir besonders wichtig ist.

00:27:27: Ich weiß das ist für manche von uns gar nicht so leicht zu beantworten.

00:27:31: wir konnten oft sehr genau erzählen was wir nicht geschafft haben wo wir ungeduldig waren und was wir morgen besser machen möchten.

00:27:39: aber Was ist mit dem, was du jeden Tag leistest?

00:27:43: Vielleicht hörst du deinem Kind zu obwohl du müde bist.

00:27:47: Vielleicht suchst du nach Lösungen auch wenn du gerade nicht weiter weißt.

00:27:51: Vielleicht kannst du mit deinem kind lachen.

00:27:54: vielleicht entschuldigst du dich wenn du einen Fehler gemacht hast.

00:27:57: Vielleicht bist du bereit dich selbst zur hinterfragen und neues zu lernen.

00:28:02: Vielleicht bis du einfach immer wieder da.

00:28:05: Du musst daraus keine Heldengeschichte machen.

00:28:08: Du musst dich nicht für alles feiern und auch nicht jede Schwierigkeit positiv umdeuten.

00:28:13: Aber du darfst wahrnehmen, was dir gelingt!

00:28:21: Du darfst deine eigene Mutter sein.

00:28:42: Vielleicht ist dir während dieser Folge klar geworden, dass du an manchen Stellen etwas verändern möchtest?

00:28:48: Vielleicht hast du auch gemerkt das du bereits vieles so machst wie es sich für dich richtig anfühlt?

00:28:53: Weil das in Ordnung ist!

00:28:55: Es geht nicht darum jetzt ein neues Projekt aus dir selbst zu machen, nicht noch eine Liste mit Dingen die du unbedingt verbessern musst.

00:29:03: Du hast wahrscheinlich schon genug Listen.

00:29:07: dich selbst ernst zu nehmen.

00:29:09: Deine Werte, deine Geschichte, deine Bedürfnisse und deine Stärken!

00:29:15: Du darfst von anderen lernen, du darfst deine Meinung ändern, du das Fehler machen und neue Wege ausprobieren.

00:29:22: Du darf eine liebevolle Mutter sein und trotzdem Grenzen setzen.

00:29:27: Du kannst dein Kind verstehen wollen und trotzdem manchmal genervt sein.

00:29:31: Du dacht dankbar sein um gleichzeitig erschöpft.

00:29:35: Du darfst voller Hoffnung in die Zukunft schauen und trotzdem nicht wissen, wie alles werden wird.

00:29:40: Das Alles passt zusammen!

00:29:43: Du musst dich nicht auf eine einzige Eigenschaft reduzieren lassen.

00:29:47: Und bitte vergiss nicht Dein Kind braucht keine Mutter, die jeden Tag alles richtig macht.

00:29:53: Es braucht eine Beziehung, in der er sich angenommen fühlen kann In der Bedürfnisse ernst genommen werden und in der nach schwierigen Momenten wieder Verbindung entstehen darf.

00:30:05: Und das ist kein Versprechen auf einen immerharmonischen Familienalltag.

00:30:08: Es ist eine Richtung, in die ihr gemeinsam gehen könnt!

00:30:13: Vielleicht ist es die eigentliche Einladung dieser Folge?

00:30:17: Hör auf dich ausschließlich daran zu messen was du noch besser machen könntest.

00:30:22: Schau einfach auf das was Du bereits mitbringst Deine Herz deine Erfahrungen deinen Humor Deine Werte.

00:30:30: Deine Fähigkeiten dazu zu lernen, vielleicht auch deine ganz besondere Art die Welt zu sehen!

00:30:37: Du musst nicht die Mutter werden, die irgendein Ratgeber oder eine andere Familie oder die Gesellschaft für dich anhält.

00:30:44: Du darfst herausfinden welche Mutter du sein möchtest und du darfst dabei ein Mensch bleiben mit Ecken und Kanten, mit hellen und dunklen Tagen, mit deinen Farben und deinen ganz eigenen Special-Effekt Denn genau hier liegt etwas Wertvolles.

00:31:01: Du bist nicht austauschbar, deine Beziehung zu deinem Kind ist eure eigene und ihr dürft gemeinsam herausfinden was für euch passt!

00:31:14: Ja vielleicht hast du beim Zuhören gemerkt dass du deine eigene Vorstellung von Muttersein doch einmal genauer anschauen möchtest?

00:31:20: Vielleicht möchteste herausfinden welche Werte dich tragen welche Erwartungen dich unter Druck setzen und wo du dir erlauben möchtet deinen eigenen Weg zu gehen.

00:31:31: Gerane, wenn du ein Kind mit ADH ist begleitest, kann es hilfreich sagen einen Raum zu haben in dem du nicht erklären musst warum euer Alltag manchmal anders aussieht?

00:31:41: Einen Raum in den du mit deinen Fragen, deinen Zweifeln, deine Stärken und deinen Wünschen willkommen bist!

00:31:48: Ich begleite Mütter dabei sich selbst besser kennenzulernen ihre eigenen Ressourcen wiederzudecken und herauszufinden was für sie und ihre Familie stimmig Mit Wissen, Erfahrung und Wertschätzung.

00:32:00: Mit Fragen die neue Perspektiven eröffnen – und manchmal mit einem Liebe von kleinen Schubs!

00:32:07: Nicht mit einer fertigen Chaplone für die perfekte Mutter sondern mit der Überzeugung dass du bereits vieles mitbringst worauf du aufbauen kannst.

00:32:17: Und wenn Du diesen Weg nicht allein gehen möchtest findest Du mal eine Angebote in der Shownaut oder unter www.manuelagrunnberger.de.

00:32:26: Ja, und zum Schluss möchte ich dir noch einen Gedanken mitgeben.

00:32:30: Die Welt wird sich weiter verändern!

00:32:33: Unsere Kinder werden weiter einer Zukunft leben die wir heute noch nicht vollständig kennen.

00:32:38: Wir werden nicht auf jede Frage eine Antwort haben.

00:32:41: Wir werden keine Herausforderungen vorhersehen können Und wir werden als Eltern auch weiterhin Fehler machen.

00:32:48: Aber wir könnten unseren Kindern etwas mit geben das weit über einzelne Erziehungsmethoden hinausgeht können ihnen zeigen, dass Menschen unterschiedlich sein dürfen.

00:32:59: Dass man Fragen stellen und seine Meinung ändern kann Das Wertschätzung nicht bedeutet immer eine Meinung zu sein das Grenzen wichtig sind und Beziehungen trotzdem bestiegen bleiben können Und dass niemand perfekt sein muss um etwas wertvolles in dieser Welt einzubringen.

00:33:17: Dafür müssen wir nicht perfekt sein.

00:33:20: Wir dürfen echt sein Mit unseren Werten unseren Stärken, unseren Unsicherheiten, unseren Farben und unsere ganz persönlichen Special Effects.

00:33:32: Und vielleicht dürfen wir uns selbst dabei ein bisschen mehr Wertschätzung schätzen!

00:33:36: Denn du bist nicht nur die Mutter, die du für andere sein möchtest – Du bist auch der Mensch, der du bist.

00:33:44: Und dieser Mensch darf gesehen werden von anderen und vor allem aber auch von dir selbst.

00:33:52: Du darfst du sein nicht irgendwann, wenn du alles richtig machst.

00:33:57: Sondern heute mitten im Leben, mitten in Lernen, mitte in all den schönen und manchmal ziemlich turbulenten Momenten des Muttersahns.

00:34:07: Ja!

00:34:09: Und ich wünsche dir, dass du deinen eigenen Weg mit Zuversicht gehst, das du das Gute in deinem Alltag nicht übersiehst und dass du dir selbst immer wieder erlaubst neu hinauszuschauen.

00:34:20: Und vergesst nicht... Du musst nicht wissen wie die ganze Reise aussieht.

00:34:25: Es reicht wenn du weißt, was dir wichtig ist und welchen nächsten Schritt du gehen möchtest.

00:34:34: Um zu Schluss noch ein kleiner Satz!

00:34:36: Du musst nicht die Mutter sein, die alle Erwartungen erfüllt – du darfst die Mutter seien, die deinem Kind und dir selbst mit Herz-, Haltung- und Echtheit

00:34:46: begegnet.".

00:34:49: Ja… Und in diesem Sinne sage ich dir bis zur nächsten Folge von Träumalie und Zappe Philippe, pass gut auf dich auf und bleib neugierig auf dich selbst.

00:34:58: Alles Liebe, Deine Manuela.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.