139 – Ich verstehe meine Knöpfe und was mich aus dem Gleichgewicht bringt!
Shownotes
Wenn du mehr Informationen im Umgang zum Thema ADHS/ADS & Co. suchst, besuche mich gerne auf meiner Homepage unter: https://www.manuelakronenberger.de
Dort erfährst du mehr zu mir und die Möglichkeit wie ich dich und dein Kind/deine Familie begleiten und unterstützen kann.
Du kannst auch gerne die Möglichkeit nutzen, mir eine e-mail zu schreiben oder ruf mich unverbindlich an.
Ich freu mich von dir zu hören, Deine Manuela
Manuela Kronenberger – Heilpraktikerin Psychotherapie, Beratung, Kinder-, Jugend- und Familiencoach, Wertschätzungstrainerin und KinFlex Therapeutin Psychotherapeutische Praxis Manuela Kronenberger Am Rohlande 2 58300 Wetter an der Ruhr
Mobil: +49 (0)1632836205 Praxis: +49 (0) 23358989790 info@manuelakronenberger.de
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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen bei Träumerie Unser Befehl.
00:00:06: Dem Podcast für alle, die selber temperamentvoll sind oder ein sehr lebendiges und bewegungsfreudiges Kind haben mit- und ohne Diagnose ARR S&K.
00:00:15: Mein Name ist Manuela und ich begleite Dich Deine Familie und weder jurische Fachkräfte!
00:00:20: Du bekommst Tipps für den Umgang mit dem besonderen Verhaltensweisen und dem Zusammenleben innerhalb der Familie.
00:00:27: Let's go!
00:00:28: Brauchst aus dem Schubladen.
00:00:29: Denken rein ins selbstbestachte Leben.
00:00:36: Kennst du deine Knöpfe?
00:00:39: Kennst Du das?
00:00:40: Du hast dir fest vorgenommen heute ruhig zu bleiben.
00:00:43: Du hast vielleicht sogar schon den Kaffee getrunken, der dich vor dem Erdbeeren wenigstens ein bisschen auf den Betriebstemperatur bringen sollte!
00:00:50: Du hast Verständnis!
00:00:51: Du hasst Wissen!
00:00:52: Du weißt dass dein Kind gerade Schwierigkeiten hat sich zu regulieren.
00:00:56: Du weisst dass es nicht absichtlich trödelt diskutiert oder zum dritten mal seine Sportsachen vergessen hat.
00:01:02: und dann passiert es.
00:01:04: Dein Kind antwortet in einem Ton, bei dem sich deine Augenbrauen ganz von allein auf Wanderstab begeben.
00:01:09: Dein Partner sagt ihnen einen Satz Die Lehrerin schreibt eine Nachricht oder du hörst zum fünften Mal innerhalb von drei Minuten Mama!
00:01:18: Mama!
00:01:19: Und plötzlich ist sie da Diese Reaktion die du eigentlich gar nicht zeigen wolltest.
00:01:25: Du wirst laut Du werst scharf Du ziehst dich zurück Du willst alles kontrollieren Oder du spürst wie sich in dir etwas zusammenzieht obwohl du nach außen noch ganz ruhig wirkst.
00:01:37: Und kaum ist die Situation vorbei, geht das Gedankenkarussell los.
00:01:41: Warum habe ich jetzt so reagiert?
00:01:43: Das hätte ich doch besser wissen müssen!
00:01:46: Ich weiß es doch inzwischen besser und vielleicht kommt auch eine Portion schlechtes Gewissen obendrauf.
00:01:52: Tja... Halliha Lohn herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Träumer Leon Zappelfellep.
00:01:58: Heute geht's um deine Knöpfe Um die Stellen in dir an denen etwas schneller anspringt als an anderen Stellen.
00:02:06: Um Situationen, in denen du plötzlich aus dem Gleichgewicht geregst.
00:02:10: und vor allem geht es darum diese Knöpfe nicht länger als Beweis dafür zu betrachten das mit dir irgendetwas nicht stimmt.
00:02:17: Denn vielleicht haben sie eine Geschichte Vielleicht erfüllen Sie eine Aufgabe Vielleicht versuchen sie sogar dich zu schützen Und vielleicht ist es an der Zeit ihnen einmal zuzuhören statt sie immer nur möglichst schnell zum Schweigen bringen zu wollen.
00:02:34: Lass uns mal schauen.
00:02:37: Wir alle haben Knüpfe, auch die mit viel Wissen!
00:02:42: In den vergangenen Folgen haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht.
00:02:46: Wir haben gefragt wo bleibst eigentlich du?
00:02:49: Wir haben uns mit der Frage beschäftigt wer bist Du jenseits all Deiner
00:02:53: Rollen?!
00:02:54: Wir haben geschaut was brauchst Du eigentlich?
00:02:57: und zuletzt ging es darum dir wieder mehr zu vertrauen und herauszufinden was Du selbst beeinflussen kannst.
00:03:04: Vielleicht hast du bei der einen oder anderen Frage schon etwas entdeckt, vielleicht hast Du Dich selbst ein Stück besser kennengelernt und trotzdem gibt es diese Momente in denen Du anders reagierst als Du eigentlich möchtest.
00:03:19: Ja gerade Mütter die sich intensiv mit ADHS beschäftigen kennen das möglicherweise besonders gut.
00:03:27: sie lesen Bücher hören Podcasts besuchen Seminare tauchten sich mit anderen Eltern aus und versuchen ihr Kind besser zu verstehen.
00:03:35: Sie wissen, dass Verhalten einen Grund haben kann.
00:03:38: Sie wissen wie wichtig Beziehung, Sicherheit und Co-Regulation sind!
00:03:43: Sie wissen das Strafen nicht jedes Problem löst.
00:03:46: Und dann stehen sie am Nachmittag in der Küche.
00:03:49: Das Kind schreit, das Essen wird kalt Eine Nachricht aus der Schule wartet auf Antwort Und im Kopf läuft bereits die To-Do Liste für morgen.
00:03:57: Und plötzlich ist das ganze schöne Wissen nicht mehr so leicht erreichbar.
00:04:00: Vielleicht kennst du es auch?
00:04:03: Wissen zu haben bedeutet Nicht dass wir in jeder Situation automatisch auf dieses Wissen zugreifen können.
00:04:09: Wir sind schließlich keine bandenden Fachbücher mit eingebauten Inhaltsverzeichnis.
00:04:13: und selbst wenn mir eines wären, wer findet unter Stress schon auf Anhieb den Ritz das richtige Kapitel?
00:04:20: Das ist kein Zeichen dafür, dass du versagt hast!
00:04:22: Es zeigt, dass wir nicht nur mit unserem Verstand reagieren.
00:04:26: auch Gefühle körperliche Stressreaktionen Erfahrungen und die konkrete Situation spielen eine Rolle.
00:04:33: Eine systematische Übersichtsarbeit zur Emotionsregulation im Erziehungskontakt hat ein und neunzig Studien ausgewertet.
00:04:40: Sie macht deutlich, dass älterliche Emotion Regulation ein komplexes Thema ist – und das im konkreten Zusammenspiel von Eltern, Kind und Alltag betrachtet werden muss!
00:04:50: Wir können also nicht einfach sagen «Du musst dich nur besser regulieren».
00:04:54: Das wäre ungefähr so hilfreich wie jemand mit einem überladenden Koffer zuzurufen, dann trag ihn doch lieber leichter….
00:05:03: Die interessantere Frage lautet, was macht diesen Koffer eigentlich so schwer?
00:05:08: Und was bringt ihn manchmal zu überlaufen.
00:05:11: Ja und dann lass uns mal schauen, was ist überhaupt ein Knopf!
00:05:15: Wenn ich hier von einem Knopf spreche, meine ich keinen Knopf der irgendwo an deinem Körper sitzt um bei Berührung einen Lichtsignal auslöst.
00:05:22: Tja obwohl das manchmal durchaus praktisch wäre... Ein Knopf ist in unserem Zusammenhang ein Bild für einen persönlichen Auslöser Für eine Situation, ein Wort, einen Blick Ein Verhalten oder ein Gefühl, das bei uns eine besonders starke Reaktion hervorrufen kann.
00:05:39: Vielleicht reagierst du empfindlich wenn jemand deine Kompetenz in Frage stellt?
00:05:43: Vielleicht macht es dich wahnsinnig wenn etwas nicht nach deinem Plan läuft!
00:05:48: Vielleicht trifft es dich besonders wenn dein Kind dich anschreit.
00:05:51: Vielleicht kannst du schlecht aushalten wenn andere Menschen unzufrieden mit dir sind... Oder du merkst dass du immer wieder besonders laut wirst wenn du dich nicht gehört fühlst.
00:06:02: Es geht dabei nicht nur um Wut.
00:06:04: Manche Knöpfe lösen Ärger aus, andere Angst, Scham, Hilflosigkeit oder Traurigkeit.
00:06:11: Wieder andere führen dazu dass wir uns zurückziehen alles allein machen oder möglichst schnell die Kontrolle zurück gewinnen wollen und manchmal sieht man uns von außen gar nichts an.
00:06:22: Wir lächeln!
00:06:23: Wir machen weiter...wir funktionieren Aber innerlich ist längst etwas in Bewegung geraten.
00:06:30: Ein Knopf is also nicht einfach eine schlechte Eigenschaft.
00:06:34: Er ist zunächst einmal ein Hinweis darauf, dass etwas in uns berührt wurde.
00:06:39: Was genau das ist wissen wir nicht immer sofort und wir sollten auch nicht jede Reaktion gleich psychologisch auseinandernehmen.
00:06:47: Manchmal bist du einfach müde manchmal war der Tag zu voll manchmal war eine Bemerkung tatsächlich verletzend.
00:06:55: Nicht alles muss eine tiefere Geschichte haben Aber wenn du merkst, dass bestimmte Situationen immer wieder eine ähnliche Reaktion auslösen, lohnt es sich ein genauer Blick dahin zu werfen.
00:07:07: Nicht um dich zu analysieren!
00:07:10: Bist du dich selbst nicht mehr leiden kannst?
00:07:12: Sondern um dich besser kennenzulernen.
00:07:17: Lassen Sie mal schauen was passiert, wenn ein Knopf gedrückt wird.
00:07:22: Schauen wir einmal auf das, was in uns passiert.
00:07:26: Du bist beispielsweise mit deinem Kind im Streit.
00:07:28: Er schreit.
00:07:29: Du hast mir gar nix zu sagen!
00:07:32: Vielleicht bemerkst du zuerst dein Körper.
00:07:34: Dein Herz schlägt schneller, deine Schultern spannen sich an, deinen Atem wird flacher, dein Kiefer presst sich zusammen.
00:07:40: Schließlich schießt der gleichzeitig ein Gedanke durch den Kopf.
00:07:43: So lasse ich mit mir nicht reden Oder jetzt verliere ich völlig die Kontrolle oder vielleicht auch Ich mache doch schon alles und jetzt auch das noch.
00:07:53: Und ehe du dich versiehst reagierst du.
00:07:56: Du wirst lauter.
00:07:57: Du drohst mit einer Konsequenz, du versuchst dich durchzusetzen oder du brichst das Gespräch ab.
00:08:05: Was wir dabei erleben hängt mit unserem Stress- und Emotionssystem zusammen.
00:08:10: Unser Gehirn bewertet ständig was gerade geschieht.
00:08:13: Ist etwas wichtig?
00:08:15: Ist es unangenehm?
00:08:16: Fühle ich mich bedroht, abgewertet überfordert oder hilflos?
00:08:21: Diese Bewertungen laufen nicht immer bewusst ab.
00:08:25: Körperliche Veränderungen, Gedanken, Gefühle und Handlungstendenzen können sich innerhalb kurzer Zeit gegenseitig beeinflussen.
00:08:33: Wenn wir unter hoher Belastung stehen kann es schwerer werden innezuhalten verschiedene Möglichkeiten abzuwägen und unsere Reaktion bewusst zu steuern.
00:08:42: Das bedeutet nicht dass unser Gehirn einfach abgeschaltet ist Und auch nicht das wir unseren Reaktionen hilflos ausgeliefert sind.
00:08:49: Aber er erklärt warum eine gute Absicht allein manchmal nicht genügt.
00:08:55: Du kannst im Morgens also vornehmen, heute Klassen zu bleiben.
00:08:58: Wenn du dann bereits erschöpft bist, mehrere Konflikte hinter dir hast und kaum Zeit zum Durchatmen hattest ist die Ausgangslage eine andere.
00:09:08: Die Forschung zur älterlichen Stress zeigt auch ebenfalls dass die Belastungen von Eltern und das emotionale bzw Verhaltensgeschehen bei Kindern miteinander zusammenhängen können.
00:09:19: Dabei können sich beide Seiten gegenseitig beeinflussen Und das ist besonders wichtig, wenn du dein Kind begleitest, dass viel Unterstützung braucht, Schwierigkeiten mit der Emotionsregulation hat oder im Alltag immer wieder aneckt.
00:09:35: Dann bist du möglicherweise häufiger gefordert als du es dir jemals vorgestellt hast und vielleicht kommt dazu, dass du gleichzeitig vermitteln musst zwischen deinem Kind unter Schule, zwischen deinim Kind und deinen Partner, zwischen deiner eigenen Bedürfnissen.
00:09:53: Ja und da kann es passieren, dass deine inneren Reserven irgendwann ziemlich übersichtlich werden.
00:10:00: Und dann reicht manchmal ein kleiner Auslöser um eine große Reaktion hervorzurufen.
00:10:07: Das macht dich nicht zu einer schlechten Mutter.
00:10:10: Es zeigt zunächst einmal das du ein Mensch bist dessen Möglichkeiten nicht unbegrenzt sind.
00:10:18: Hast Du Dich an der einen oder anderen Stelle wiedergefunden?
00:10:22: ja und es tut weh Und das ist schwer, ja.
00:10:29: Jetzt lass uns mal schauen denn hinter dem Kopfknopf könnte eine Geschichte stecken.
00:10:34: Achtung jetzt wird es spannend!
00:10:36: Denn wir können nicht nur fragen was hat mich gerade so aufgeregt?
00:10:40: Wir können auch fragen warum trifft mich gerade das so sehr?
00:10:45: Nimm mir das Beispiel mit dem Satz deines Kindes Du hast mir gar nichts zu sagen.
00:10:49: Vielleicht denkst du Das ist respektlos.
00:10:52: So geht das nicht.
00:10:53: Das ist zunächst einmal nachvollziehbar.
00:10:56: Du darfst Grenzen haben, du darfst erwarten dass ihr respektvoll miteinander umgeht.
00:11:02: Aber vielleicht ist dann noch etwas anderes.
00:11:05: Vielleicht fühlst du dich ohnehin schon den ganzen tag in frage gestellt?
00:11:10: Vielleicht hast du das Gefühl des niemand sieht wie viel du leistest?
00:11:14: Vielleicht Hast du selbst als kind gelernt dass du nur dann anerkannt wird wenn du alles richtig machst.
00:11:21: vielleicht war es früher wichtig stark zu sein, keine Schwächen zu zeigen und Schwierigkeiten möglichst allein zu bewältigen.
00:11:28: Dann kann es sein dass der Satz deines Kindes nicht nur den gegenwärtigen Konflikt berührt.
00:11:34: er trifft womöglich eine empfindliche Stelle an deren noch weitere Bedeutung hängen.
00:11:39: vielleicht fühlt sich dann nicht mehr nur an wie mein Kind widerschricht mir sondern eher wie ich werde nicht ernst genommen oder Ich habe versagt.
00:11:51: Ich verliere die Kontrolle.
00:11:54: Das muss nicht bei dir so sein und wir sollten solche Zusammenhänge nicht einfach unterstellen, aber manchmal hilft es hinter der ersten Reaktion zu schauen.
00:12:05: was genau tut mir hier eigentlich weh?
00:12:08: Ist das die Lautstärke des Gefühl keine Kontrolle zu haben?
00:12:12: Die Angst als Mutter nicht genug zu sein?
00:12:15: Die Sorge dass andere mich beurteilen?
00:12:18: oder ist es das Gefühl mit allem allein zu sein?
00:12:22: Das sind unterschiedliche Erfahrungen und sie brauchen möglicherweise auf unterschiedliche Antworten.
00:12:28: Wenn du beispielsweise Angst hast, als Mutter zu versagen hilft es dir wahrscheinlich wenig dich nach einem Streit zusätzlich dafür zu verurteilen.
00:12:37: wenn du dich allein gelassen fühlst reicht das möglicherweise nicht noch eine weitere Erziehungsstrategie zu lernen?
00:12:43: Und wenn du seit Stunden keine Pause hattest ist vielleicht nicht die nächste Selbstreflektion dran sondern erst einmal eine Tasse T fünf Minuten Ruhe oder ganz praktisch jemand, der dir etwas abnimmt.
00:12:55: Manchmal ist die Antwort erstaunlich unspektakulär und das darf sie auch sein!
00:13:03: Ja manchmal ist es so dass unsere Knöpfe möglicherweise eine ganz gute Arbeit geleistet haben.
00:13:10: Lassen's mal zu dem Gedanken kommen, der mir besonders wichtig ist was wäre wenn du deine knüpfen nicht nur als störend betrachten würdest?
00:13:19: Was wäre, wenn du einmal versuchen würdest ihre bisherige Aufgabe zu verstehen?
00:13:24: Vielleicht hat dich beim Kontrollbedürfnis lange davor bewahrt, dich hilflos zu füllen.
00:13:30: Vielleicht hat dein Perfektionismus dir geholfen Anerkennung zu bekommen und Feder zu vermeiden.
00:13:36: Vielleicht hast deine Anpassungsfähigkeit dafür gesorgt dass du Konflikte überstanden oder Beziehungen erhalten hast.
00:13:43: vielleicht hast Du gelernt immer stark zu sein weil es in deinem Leben Zeiten gab, in denen du dich auf niemanden verlassen konntest.
00:13:52: Oder du bist besonders schnell darin die Bedürfnisse anderer wahrzunehmen, weil du früh gelernt hast, auf die Stimmung in einem Raum zu achten.
00:14:00: Solche Muster können in bestimmten Lebenssituationen hilfreich gewesen sein!
00:14:05: Sie können uns Orientierung, Sicherheit oder Zugehörigkeit geben.
00:14:10: Manche Reaktionen entwickeln sich aus Erfahrungen andere aus wiederholtem Lernen aus Temperamenten, aus aktuellen Belastungen oder aus einer Mischung verschiedener Einflüsse.
00:14:21: Nicht jeder Knopf ist deshalb automatisch ein Schutzmechanismus aber es lohnt sich zu fragen ob eine Reaktion einmal eine Schutz- oder Bewältigungsfunktion hatte.
00:14:33: und hier möchte ich dich in einem kleinen Gedankenexperiment einladen.
00:14:38: Stell dir vor dein Perfektionismus könnte sprechen.
00:14:41: vielleicht würde er sagen Ich wollte verhindern dass du Fehler machst Ich wollte, dass du anerkannt wirst.
00:15:17: verändert sich vielleicht etwas.
00:15:20: Du musst diese Mut muss dann nicht gut heißen um ihre Geschichte anzuerkennen, du musst auch nicht jede Reaktion entschuldigen aber du kannst verstehen dass sie möglicherweise nicht entstanden sind um dir das Leben schwer zu machen.
00:15:34: Vielleicht haben sie dir einmal geholfen ist zu bewältigen und vielleicht darfst du ihnen heute sagen danke ich sehe was du für mich getan hast Aber wir dürfen jetzt gemeinsam schauen ob es noch andere Möglichkeiten gibt.
00:15:49: Das ist keine magische Übung, die alle alten Muster verschwinden lässt.
00:15:53: Es ist vielmehr eine andere Haltung zu dir selbst und manchmal beginnt genau dort etwas Neues.
00:16:04: Ja was wäre wenn du deinen Knopf liebevoll in den Arm nehmen würdest?
00:16:12: Ich möchte dass wir an dieser Stelle einen Moment innehalten.
00:16:18: Wenn Du an einer Situation denkst in der Du immer wieder ähnlich reagierst Wie gehst du danach mit dir um?
00:16:27: Sagst du dir Dinge wie... Das war wieder typisch ich.
00:16:31: Ich kriege das einfach nicht hin.
00:16:33: Andere schaffen das doch auch!
00:16:35: Ich müsste es doch inzwischen besser wissen.
00:16:38: Wenn ja, bist du damit nicht allein?
00:16:42: Viele Menschen reagieren auf ihre eigenen schwierigen Gefühle Mit zusätzlicher Selbstkritik.
00:16:49: Sie ärgern sich nicht nur über das was passiert ist Sondern auch darüber dass sie überhaupt so fühlen.
00:16:56: Dann kommt zur ursprünglichen Belastung noch eine zweite hinzu.
00:17:00: Du bist wütend und ärgerst dich darüber, wirwütend zu sein!
00:17:05: Du bist verletzt und machst dir Vorwürfe weil dich das so trifft.
00:17:10: Du bist überfordert und schimpfst mit dir, weil du doch eigentlich alles im Griff haben solltest.
00:17:17: Und das ist anstrengend und es macht die ursprungsliche Situation nicht unbedingt leichter.
00:17:24: Und genau hier kommt selbst Mitgefühl ins Spiel.
00:17:27: Damit ist nicht gemeint, dass du alles gut findest was du tust.
00:17:31: Auch nicht das du dich aus jeder Verantwortung herausnimmst.
00:17:36: Selbstmitgefühl bedeutet dir selbst mit Verständnis und Freundlichkeit zu begegnen gerade wenn etwas schwierig ist.
00:17:46: Eine systematische Übersichtsarbeit zur Verbindung von Selbstmit-Gefühlen Emotionsregulation und psychischer Gesundheit fand Hinweise darauf Dass Emotion Regulation eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielt.
00:17:59: Die Forschung ist vielfältig und erlaubt keine einfache Aussage, dass eine einzelne Übung alle Belastungen beseitigt.
00:18:07: Sie unterstützt aber die Idee das ein weniger abwertender Umgang mit den eigenen Gefühlen hilfreich sein kann!
00:18:16: Und jetzt probieren wir einmal etwas aus.
00:18:20: Denk an einen deiner Knöpfe.
00:18:24: vielleicht ist es der Knopf.
00:18:26: ich muss alles richtig machen oder Ich darf niemanden enttäuschen Ich muss das alleine schaffen oder ich darf mir nichts gefallen lassen.
00:18:40: Und nun stell dir vor, du könntest diesen Teil von dir für einen Moment in den Arm nehmen nicht weil Du möchtest dass er für immer so weiter macht sondern weil Du anerkennen willst, dass er zu Deiner Geschichte gehört.
00:18:56: Vielleicht sagst Du innerlich, ich sehe Dich!
00:19:00: Ich weiß, dass Du es gut meinst.
00:19:03: Du hast lange versucht mich zu schützen.
00:19:06: Du wolltest mir helfen, mit schwierigen Situationen zurechtzukommen.
00:19:11: Danke dafür!
00:19:13: Aber ich bin heute nicht mehr in jeder Situation auf dieselbe Weise angewiesen wie früher.
00:19:18: Wir dürfen lernen neue Wege auszuprobieren.
00:19:24: Vielleicht fühlt sich das für dich ungewohnt an?
00:19:27: Vielleicht kommt dir die Vorstellung auch ein wenig seltsam vor.
00:19:32: Das ist in Ordnung.
00:19:34: Du musst deinen inneren Knopf nicht tatsächlich umarmen Obwohl es natürlich niemand verbietet, sich selbst einmal liebevoll die Arme um die Schultern zu legen.
00:19:45: Wichtig ist die Haltung dahinter!
00:19:47: Die Haltung?
00:19:49: Ich bin nicht falsch weil ich empfindliche Stellen habe.
00:20:11: Atmet tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus.
00:20:17: Lass den Satz wirken, durch dich hindurch fließen.
00:20:22: Nimm wahr, spüre was er in dir bewirkt.
00:20:29: Und vielleicht magst du die Übung zwei bis dreimal wiederholen bevor es weitergeht?
00:20:38: Und jetzt lass uns schauen was deine Knöpfe im Familienalltag mit dir machen!
00:20:44: Schauen wir uns mal drei typische Situation an.
00:20:47: Situation eins, dein Kind trödelt.
00:20:50: Du hast es bereits dreimal aufgefordert, sich anzuziehen.
00:20:53: Die Zeit läuft, ihr müsst los!
00:20:55: Dein Kind sitzt noch immer im Schlafanzug und scheint sich überhaupt nicht für eure Terminplanung zu interessieren.
00:21:01: Dein Knopf?
00:21:02: Ich muss alles im Griff haben.
00:21:05: Deine spontanere Reaktion könnte sein lauter zu werden, zu drängeln oder deinem Kind zu unterstellen.
00:21:10: das ist absichtlich trödelt.
00:21:12: Wenn du deinen Knopf besser kennst kannst du vielleicht früher bemerken was gerade passiert.
00:21:19: Ich merke, dass ich unter Zeitdruck gerate.
00:21:21: Ich habe Angst, dass wir wieder zu spät kommen und ich werde gerade immer
00:21:26: ungeduldiger.".
00:21:28: Das löst das Zeitproblem nicht automatisch?
00:21:30: Nein!
00:21:31: Aber du kannst jetzt prüfen was hilft tatsächlich.
00:21:35: Braucht dein Kind eine klarere Struktur einen visuellen Ablauf weniger Ablenkung?
00:21:42: braucht ihr mehr Zeitpuffer?
00:21:44: muss sich wirklich heute noch diesen Termin auf die Minute genau schaffen?
00:21:49: Oder vielleicht kannst du dein Kind sagen, ich merke dass ich gerade hektisch werde.
00:21:54: Wir müssen los!
00:21:55: Ich helfe dir jetzt bei den nächsten zwei Schritten.
00:21:59: Du musst nicht vollkommen ruhig sein um anders handeln zu können.
00:22:03: Nein Lass uns mal Situation zwei anschauen.
00:22:08: Dein Kind sagt etwas Verletzendes.
00:22:10: Du bist die blödeste Mama der Welt!
00:22:12: Ouch Das muss niemand einfach toll finden.
00:22:16: Vielleicht springt ein Knopf an?
00:22:18: Ich muss mir Respekt verschaffen oder Ich darf mich nicht verletzlich zeigen.
00:22:23: Vielleicht willst du sofort zurück schießen oder eine Konsequenz ankündigen?
00:22:28: Wenn Du dich selbst besser kennst, kannst Du versuchen zwischen dem Gefühl und Deiner Antwort einen kleinen Moment zu schaffen!
00:22:37: Das hat mich gerade getroffen – ich möchte nicht dass wir so miteinander reden.
00:22:42: Wir sprechen weiter wenn wir beide etwas ruhiger sind.
00:22:46: Du setzt eine Grenze ohne dein Kind abzuwerten Und wenn du später merkst, dass du doch laut geworden bist kannst Du Verantwortung übernehmen und die Situation reparieren.
00:22:56: Das ist keine Niederlage!
00:22:58: Es ist Beziehungsgestaltung!
00:23:00: Ja... Und hier die dritte Situation.
00:23:04: Jemand kritisiert dich.
00:23:06: Die Lehrerin sagt ihr Kind stört in letzter Zeit sehr häufig den Unterricht.
00:23:10: Vielleicht hörst du zunächst nur Sie machen etwas falsch.
00:23:15: Du gehst innerlich im Verteidigung.
00:23:17: Du erklärst was dein Kind alles erlebt Wie sehr du dich bemüßt und wie wenig die Schule versteht.
00:23:23: Vielleicht hast du damit innerlich sogar wichtige Punkte anzusprechen, aber wenn dein Knopf gedrückt ist wird es manchmal schwerer zwischen der sachlichen Rückmeldung unter eigenem Verletzung zu unterscheiden.
00:23:37: Und dann genau könntest du dich fragen was genau hat mich gerade getroffen?
00:23:43: Fühle ich mich als Mutter bewertet?
00:23:46: habe ich Angst dass man meinem Kind nicht gerecht wird?
00:23:50: Oder steckt hinter meiner Reaktion auch die Erschöpfung der letzten Wochen?
00:23:55: Dann kannst du vielleicht besser entscheiden, wie du antworten möchtest.
00:23:58: Vielleicht brauchst Du eine konkrete Rückmeldung.
00:24:01: Vielleicht möchtes Du eine Grenze setzen.
00:24:04: Vielleicht Möchtest Du gemeinsam nach Lösungen suchen.
00:24:08: Es geht nicht darum jede Kritik hinzunehmen.
00:24:11: es geht darum Nicht automatisch aus der Verletzung heraus handeln zu müssen.
00:24:18: Ja und bedenke bitte immer Der Knopf ist ein Hinweis Kein Befehl.
00:24:24: Und das ist ein wichtiger Punkt!
00:24:26: Wenn du deine Knöpfe kennenlernst, wirst du sich nicht immer verhindern können?
00:24:30: Nein, es geht nicht!
00:24:32: Du wirst weiterhin wütend werden... ...du wirst dich vielleicht ungerecht behandelt fühlen,... ...duwirst an manchen Tagen dünnhörtiger sein als einen anderen und das ist kein Rückschritt.
00:24:42: Das Ziel ist nicht dass du irgendwann eine vollkommen knopflose Version deiner selbst bist.
00:24:48: Ganz ehrlich, das wäre auch ein bisschen langweilig Und vermutlich würde dein Umfeld sich fragen, ob du heimlich durch einen sehr freundlichen Haushaltsroboter ersetzt würdest.
00:24:59: Das Ziel ist deine Knöpfe früher zu erkennen und besser zu verstehen!
00:25:04: Vielleicht bemerkst Du irgendwann dass Dein Atem flacher wird?
00:25:08: Vielleicht erkennst Du den Gedanken jetzt muss ich sofort etwas tun?
00:25:13: Vielleicht spürst Du das Du Dich rechtfertigen möchtest obwohl noch gar nicht niemand dich angegriffen
00:25:19: hat?!
00:25:20: Das können Hinweise sein.
00:25:22: Und wenn du sie bemerkst, kannst du versuchen einen kleinen Zwischenraum zu schaffen.
00:25:28: Du musst nicht sofort reagieren!
00:25:31: Du kannst einmal ausatmen und ein Schluck Wasser trinken.
00:25:35: Kurz aus dem Raum gehen, wenn das sicher möglich ist um eine Pause bitten oder dir innerlich sagen Moment, das ist gerade mein Knopf.
00:25:44: Ich möchte erst verstehen was hier passiert.
00:25:47: Manchmal klingt der das und manchmal nicht.
00:25:51: Und wenn es nicht gelingt, kannst du später noch einmal hinschauen?
00:25:55: Was hat mich auf dem Gleichgewicht gebracht?
00:25:58: Was hätte mir geholfen?
00:25:59: Was möchte ich beim nächsten Mal ausprobieren?
00:26:02: Du musst nicht aus jeder Situation eine große Lernaufgabe machen!
00:26:06: Manchmal darf ein blöder Tag auch einfach ein blörder Tag sein.
00:26:10: Aber du kannst nach- und nachher rausfinden was dir hilft... ...und falls deine Reaktionen sehr heftig sind die stark belasten oder mit überwältigenden Erinnerungen verbunden sind, darfst du dir Unterstützung holen.
00:26:23: Du musst nicht alles alleine aufarbeiten!
00:26:28: Und hier noch eine kleine Entdeckungsreise zu deinen Knöpfen.
00:26:32: Ich möchte dir zum Schluss eine kleine Übung mitgeben.
00:26:36: Du brauchst dafür weder ein Arbeitsbuch noch eine besondere App – ein Zettel reicht.
00:26:40: und wenn du geradkann anfrei hast weil du dein Kind einen Einkaufstasche ohne ein paar vergessene Turnschuhe gleichzeitig schon lehrst kannst du die Fragen auch später mitnehmen.
00:26:51: Denk an eine Situation aus den letzten Tagen, in der du aus dem Gleichgewicht geraten bist.
00:26:56: Nicht unbedingt an die Schlimmste!
00:26:58: Eine kleine typische Situation reicht völlig aus.
00:27:01: und dann frag dich erstens was ist passiert?
00:27:06: Beschreibe diese Situation möglichst sachlich.
00:27:09: Was wurde gesagt oder getan?
00:27:11: Was war der Auslöser?
00:27:13: Zweitens, was habe ich in mir bemerkt?
00:27:16: Welche Gefühle waren da?
00:27:18: Was hat dein Körper gemacht?
00:27:20: Welche Gedanken sind aufgetaucht?
00:27:22: Was du wütend, verletzt hilflos beschämt.
00:27:27: Hattest Du Angst die Kontrolle zu verlieren?
00:27:30: Ja und die dritte Frage was war mir in diesem Moment wichtig?
00:27:33: vielleicht wolltest du ernst genommen werden.
00:27:36: vielleicht brauchst du Ruhe Unterstützung Verlässlichkeit oder Respekt.
00:27:40: Vielleicht hattest du das Gefühl alles allein tragen zu müssen.
00:27:45: Viertens was wollte mein Knopf möglicherweise für mich tun?
00:27:51: Wollte er dich schützen?
00:27:53: Dich auf eine Gefahr aufmerksam machen?
00:27:55: Dir helfen, Kontrolle zurückzugewinnen.
00:27:58: Da hindern dass du verletzt wirst?
00:28:01: Du musst darauf keine perfekte Antwort finden.
00:28:03: Es geht um Möglichkeiten Nicht um eine Diagnose deiner eigenen Persönlichkeit.
00:28:10: Und fünftens Was könnte ich heute zusätzlich ausprobieren?
00:28:16: Vielleicht früher um Hilfe bitten Vielleicht eine Grenze klarer formulieren Vielleicht nicht sofort antworten Vielleicht einen Termin absagen, statt dich bis zum Abend durchzuschleppen.
00:28:28: Oder vielleicht einfach anerkennen?
00:28:30: Ich bin gerade erschöpft.
00:28:33: Das macht mich nicht unfähig.
00:28:34: Es bedeutet dass ich etwas brauche.
00:28:38: Du kannst dir diese Fragen noch aufschreiben und darund nach ergänzen.
00:28:42: Und bitte Macht daraus nicht das nächste Projekt bei dem du alles richtig machen musst.
00:28:48: Du sollst nicht auch noch perfekt darin werden deine Unperfektheit zu analysieren.
00:28:53: Es reicht neugierig zu bleiben.
00:28:57: Ja, und du darfst deine Knöpfe kennenlernen ohne dich selbst... ...zu verurteilen!
00:29:03: Vielleicht ist es dein Perfektionismus?
00:29:06: Vielleicht dein Wunsch es allen Recht zu machen?
00:29:08: Vielleicht ein Bedürfnis nach Kontrolle?
00:29:10: Vielleicht die Angst nicht gut genug zu
00:29:12: sein?!
00:29:13: Und vielleicht hast Du zum ersten Mal nicht nur gedacht Das nervt mich an mir Sondern ich möchte verstehen warum das so ist Denn das ist ein ganz anderer Blick.
00:29:25: Du musst deine Knöpfe nicht lieben.
00:29:27: Du musst auch nicht jede Reaktion gut heißen, die aus ihnen entsteht aber du darfst anerkennen dass sie zu dir gehören!
00:29:34: Du darfst Verantwortung für den Handeln übernehmen ohne dich als Mensch abzuwerten.
00:29:39: Du darf sich verändern ohne deiner bisherige Geschichte schlechtzureden.
00:29:55: brauchst du einfach mehr Verständnis für dich selbst.
00:30:00: Denn wenn Du Deine Knüpfe kennst, kannst Du nach und nach lernen wie früher war zu nehmen!
00:30:04: Du kannst besser unterscheiden was gerade wirklich passiert und was in dir zusätzlich berührt wird Und Du kannst bewusster entscheiden wie Du reagieren möchtest Nicht immer und nicht perfekt aber Schritt für Schritt auf dein Kind.
00:30:28: Denn wenn wir verstehen, dass hinter unserem eigenen Verhalten manchmal mehr steckt als das was von außen sichtbar ist können wir auch neugieriger auf das Verhalten anderer Menschen schauen.
00:30:39: und das bedeutet nicht, dass wir alles entschuldigen müssen!
00:30:42: Nein nein es bedeutet, dass Wir versuchen können verhalten zu verstehen ohne Menschen auf ihr Verhalten zu reduzieren.
00:30:51: Und vielleicht ist das für mich ein ganz wichtiger Teil vom Wertschätzung wenn du diesen Weg nicht allein gehen möchtest.
00:31:01: Vielleicht merkst Du gerade, dass da noch einiges in Dir steckt das Du besser kennenlernen möchtes.
00:31:06: Vielleicht möchtet Du herausfinden welche Knöpfe Dich besonders schnell aus dem Gleichgewicht bringen Welche Geschichten Da hinterstecken könnten und wie Du im Alltag anders mit ihnen umgehen kannst.
00:31:18: Dann musst Du Dich damit nicht alleine auf den Weg machen.
00:31:22: In meiner Begleitung unterstütze ich Mutter dabei sich selbst besser kennenzulernen ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihre verschütteten Schätze wiederzuhentdecken.
00:31:32: Mit Wissen, und Erfahrung mit Wertschätzung und einem offenen Blick – mit Fragen die zum Nachdenken anregen!
00:31:38: Und manchmal auch mit einem kleinen liebevollen Schubst.
00:31:43: Nicht weil ich dir sagen möchte wie du sein Mann zu sein hast sondern weil ich mit dir gemeinsam herausfinden möchte was dich ausmacht, was du brauchst und welche Möglichkeiten in dir stecken Denn es geht nicht darum, eine perfekte Mutter zu werden.
00:31:58: Es geht darum immer mehr die Frau kennenzulernen wie du bist mit deinen Stärken, deinen empfindlichen Stellen, deinen Wünschen und deinen ganz eigenen Möglichkeiten.
00:32:10: Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest findest Du meine Angebote auch in den Shownails.
00:32:16: Und hier noch ein Gedanke zum Mitnehmen Vielleicht magst Du Dir in den nächsten Tagen eine Frage mitnehmen Was in mir wurde gerade berührt Und was braucht dieser Teil?
00:32:27: Von mir.
00:32:28: Und bitte, du musst nicht sofort eine Antwort finden!
00:32:31: Vielleicht reicht es zunächst, innezuhalten und neugierig zu sein... ...und wenn dein Knopf das nächste Mal gedrückt wird, musst Du Dich nicht gleich über Dich selbst ärgern.
00:32:40: Vielleicht kannst Du Dir innerlich sagen, ah, da bist Du ja wieder!
00:32:44: Ich sehe Dich!
00:32:45: Danke, dass Du mich immer beschützen wolltest!
00:32:48: Lass uns gemeinsam schauen, was ich jetzt wirklich brauche!
00:32:52: Denn dein Knopp ist nicht Dein Feind!
00:32:54: Er kann ein Hinweis sein auf etwas, das dir wichtig ist.
00:32:58: Auf etwas, dass dich verletzt.
00:33:00: Auf was du gelernt hast oder auf etwas das heute mehr Aufmerksamkeit braucht und du darfst lernen damit anders umzugehen.
00:33:11: Du musst dich nicht bekämpfen um dich zu verändern.
00:33:14: Manchmal beginnt Veränderung damit Dass du dich endlich besser verstehst.
00:33:20: Ja Ich wünsche dir viele kleine Aha-Momente, einen liebevollen Blick auf dich selbst und natürlich eine gute Zeit mit deinen Kindern.
00:33:28: Mit deinen Menschen die dir wichtig sind und auch mit dir
00:33:31: selbst.".
00:33:34: Und zum Schluss noch ein Zitat!
00:33:36: Du musst die Teile von dir, die dich schützen wollten nicht bekämpfen.
00:33:40: du darfst ihnen danken und ihnen zeigen dass es heute auch andere Wege gibt.
00:33:45: in diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und alles Liebe deine Manuela.
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