138 – Ich vertraue mir wieder mehr. Doch was kann ich wirklich beeinflussen?

Shownotes

Wenn du mehr Informationen im Umgang zum Thema ADHS/ADS & Co. suchst, besuche mich gerne auf meiner Homepage unter: https://www.manuelakronenberger.de

Dort erfährst du mehr zu mir und die Möglichkeit wie ich dich und dein Kind/deine Familie begleiten und unterstützen kann.

Du kannst auch gerne die Möglichkeit nutzen, mir eine e-mail zu schreiben oder ruf mich unverbindlich an.

Ich freu mich von dir zu hören, Deine Manuela

Manuela Kronenberger – Heilpraktikerin Psychotherapie, Beratung, Kinder-, Jugend- und Familiencoach, Wertschätzungstrainerin und KinFlex Therapeutin Psychotherapeutische Praxis Manuela Kronenberger Am Rohlande 2 58300 Wetter an der Ruhr

Mobil: +49 (0)1632836205 Praxis: +49 (0) 23358989790 info@manuelakronenberger.de

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen bei Träumerie.

00:00:05: Unser Befehl.

00:00:06: Dem Podcast für alle, die selber temperamentvoll sind oder ein sehr lebendiges und bewegungsfreudiges Kind haben mit- und ohne Diagnose ARR S&K.

00:00:15: Mein Name ist Manuela und ich begleite Dich Deine Familie und weder jurische Fachkräfte!

00:00:20: Du bekommst Tipps für den Umgang mit dem besonderen Verhaltensweisen und dem Zusammenleben innerhalb der Familie.

00:00:27: Let's go!

00:00:28: Brauchst aus dem Schubladen.

00:00:29: Denken rein ins selbstbestachte Leben.

00:00:36: Vielleicht erinnerst du dich an unsere letzten Folgen.

00:00:38: Wir haben uns gefragt, wo bleibst eigentlich du Mama?

00:00:42: Und dann wer bist Du eigentlich?

00:00:44: und zuletzt was brauche ich?

00:00:46: Vielleicht hast du dabei schon ein paar Dinge entdeckt vielleicht Bedürfnisse, vielleicht Wünsche, vielleicht Grenzen!

00:00:53: Vielleicht auch Seiten an dir die unter all dem Funktionieren ziemlich weit nach hinten gerutscht sind.

00:00:59: und heute gehen wir einen Schritt weiter denn irgendwann kommt die Frage ok Ich weiß jetzt vielleicht ein bisschen besser, wer ich bin und was ich brauche.

00:01:08: Aber…was mache ich denn jetzt damit?

00:01:11: Und genau da landen wir bei einem Thema das mir besonders wichtig ist – selbstvertrauen!

00:01:17: Nicht dieses «ich kann alles», nicht «Ich habe immer Recht» und schon gar nicht «ich weiß immer genau was richtig ist».

00:01:24: Sondern etwas viel bodenständigeres.

00:01:27: Ich darf mir selbst wieder mehr zutrauen.

00:01:30: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Wieder mit einem sehr spannenden Thema.

00:01:36: Also sei gespannt!

00:01:38: Vielleicht kennst du dieses Gefühl?

00:01:40: Du hast inzwischen unglaublich viel Wissen, du hast Bücher gelesen, Podcast gehört, Videos angeschaut – vielleicht Fortbildung gemacht.

00:01:48: Du weißt inzwischen ziemlich genau was ADHS ist.

00:01:51: Du kennst Begriffe wie exekutive Funktionen, Reizoffenheit, Imposivität, emotionale Regulation….

00:01:58: Du weist vielleicht auch etwas über das Nervensystem ….

00:02:01: du kennst Strategien Du hast dir Checklisten abgespeichert, vielleicht so gebrünntere Sports angelegt.

00:02:06: Und wahrscheinlich könntest du inzwischen bei manchen Themen einen kleinen Vortrag halten.

00:02:11: Ja und dann kommt der Alltag!

00:02:14: Dein Kind steht morgens da – Der Schuh fehlt Das Frühstück landet halb auf dem Tisch und halbt daneben.

00:02:19: Es ist Zeit zu gehen, dein Kind sagt Ich finde meine Jacke nicht!

00:02:22: Du weißt Nicht eskalieren Nichtzimmer sagen Jetzt mach endlich Ruhe bewahren Verbindung halten Exekutive Funktionen unterstützen.

00:02:31: und trotzdem stehst du fünf Minuten später in der Küche und denkst, ich kann das nicht mehr.

00:02:37: Und genau da wird es interessant!

00:02:39: Denn Wissen allein reicht nicht aber Gefühl allein reicht auch nicht.

00:02:46: wir brauchen beides Kopf-und Herz.

00:02:50: Ich möchte heute eine Brücke bauen zwischen Wissen und Fühlen zwischen Kopf und Herz zwischen Verstehen und Handeln denn natürlich ist Wissen wichtig.

00:03:01: Gerade bei ADHS kann Wissen unglaublich enttastend sein.

00:03:05: Wenn du verstehst, warum dein Kind bestimmte Dinge nicht einfach mal eben macht – obwohl es sie eigentlich kann!

00:03:11: Wenn du verstehen, dass zwischen Wissen und Handeln manchmal eine ziemliche Lücke liegen kann….

00:03:16: Und wenn du erkennst das Verhalten nicht automatisch Absicht bedeutet ….

00:03:20: Dann verändert sich dein Blick….

00:03:23: Und wir kennen diesen Satz inzwischen.

00:03:25: Verstehen verändert den Blick.

00:03:27: Der veränderte Blick verändert unser Handeln Und das kann ein ganzes Kinderleben verändern.

00:03:33: Aber, und das ist heute mein großes aber Verstehen allein verändert noch nicht automatisch dein Leben.

00:03:41: Du kannst wissen dass dein Kind gerade überfordert ist und trotzdem schreist du!

00:03:46: Du kannst wissen dass du eine Pause brauchst und trotzdem sagst du ich mach schon noch schnell.

00:03:52: Du kannst WISSEN dass eine bestimmte Situation dir nicht gut tut und trotzdem gehst du wieder hinein was du eigentlich möchtest und trotzdem machst du das, was alle anderen von dir erwarten.

00:04:05: Warum?

00:04:06: Tja!

00:04:07: Weil wir keine wandelnden Fachbücher sind.

00:04:09: Wir sind Menschen mit einem Körper Mit Gefühlen Mit Erfahrungen Mit Stress Mit Beziehungen Und mit Erwartungen Und manchmal mit einem Nervensystem, dass gerade ungefähr so viel Ruhe hat wie ein Kindergarten nach dem Frühstück.

00:04:24: Vielleicht ist genau das die Brücke, die wir heute suchen Denn wir brauchen weder unseren Kopf Noch nur unser Gefühl.

00:04:32: Wissen gibt Orientierung, fühlen gibt Hinweise.

00:04:37: Vertrauen bringt uns ins Handeln und vielleicht ist genau diese Verbindung in unserem schnellen informationsreichen Alltag ein Stück verloren gegangen Der Brummkreisel.

00:04:49: Ich habe für diese Folge ein Bild im Kopf Stell dir einen alten Brummkreisel vor Du setzt ihn auf den Tisch Drehst ihn an.

00:04:57: Er dreht sich immer schneller Und zunächst sieht das sogar ziemlich beeindruckend aus.

00:05:02: Alles funktioniert, alles läuft!

00:05:05: Du kümmerst dich um dein Kind?

00:05:06: Du organisierst und du arbeitest.

00:05:08: Du telefonierst mit der Schule.

00:05:10: Du vereinbarst Termine.

00:05:11: Du liest dich in ADHS ein.

00:05:13: Du kümmerst dich um Geschwistern.

00:05:14: Du hältst Kontakt zur Familie.

00:05:16: Du versuchst deinen Partner zu erklären warum dein Kind gerade so reagiert.

00:05:20: Du versuchst vielleicht gleichzeitig deinem Kind zu erklären, warum dein Partner gerade so reagiert und du vermittelst.

00:05:26: Du organisierst!

00:05:27: Du denkst voraus, du denkst für drei.

00:05:29: Und dann kommt noch was ist richtig?

00:05:32: Was ist falsch?

00:05:32: Was denken die anderen?

00:05:34: Mache ich genug?

00:05:35: bin ich konsequent genug?

00:05:37: Bin ich zu strengen?

00:05:38: Bin nicht zu weich?

00:05:40: habe ich etwas übersehen?

00:05:42: müsste ich noch einmal mit der Lehrersinn sprechen?

00:05:44: sollte ich vielleicht noch eine Therapie ausprobieren?

00:05:47: braucht mein Kind mehr Struktur oder mehr Freiheit?

00:05:51: und irgendwann dreht sich dieser Brummkreisel immer schneller.

00:05:55: Und solange er sich schnell genug dreht, scheint alles zu funktionieren.

00:05:59: Aber dann wird er langsamer.

00:06:02: Und plötzlich beginnt er zu eiern!

00:06:05: Er gerät aus dem Gleichgewicht nicht weil der Kreisel schlecht ist, nicht weil er versagt hat sondern weil irgendwann das Gleichgewich nicht mehr gehalten werden kann.

00:06:15: Vielleicht ist genau das bei vielen Müttern passiert Nicht nur bei Müttern von Kindern mit ADHS, aber dort kann die Belastung besonders hoch sein.

00:06:25: Denn der Familienalltag kann mehr Koordination, Anpassung und Regulation verlangen.

00:06:31: Forschung zu präventigen Stress zeigt das elterliche Stress mit verschiedenen persönlichen kindbezogenen und sozialen Faktoren zusammenhängt.

00:06:40: Auch soziale Unterstützung gehört zu den Fakturen, die damit verbunden sind.

00:06:44: Und bei Familien mit ADHS finden sich ebenfalls Zusammenhänge zwischen älterlichem Stress und der Ausprägung von ADHS-Syntomen, wobei solche Studien keine einfache Ursachen Wirkungsaussage erlauben.

00:06:57: Das ist ganz wichtig!

00:06:59: Denn daraus darf niemals werden die Mutter ist schuld.

00:07:03: Nein es bedeutet vielmehr das ganze System beeinflusst sich gegenseitig Kind Eltern Partnerschaft Umfeld Schule Belastung, Unterstützung und mittendrin du.

00:07:19: Und wenn Du Dich dabei ertappst wieder alles kontrollieren zu wollen dann denk vielleicht an unserem Rumkreisel!

00:07:26: Du musst nicht immer schneller drehen Vielleicht musst Du Nicht Noch Schneller Werden Vielleicht musst du wieder ins Gleichgewicht kommen.

00:07:35: Manchmal beginnt dieses gleiche Gewicht mit einer ganz kleinen Pause.

00:07:40: Was spüre ich?

00:07:42: Was weiß Ich was ist mir wichtig Und was kann ich beeinflussen?

00:07:50: Und dann natürlich auch noch, wo bleibt eigentlich dein eigenes Gefühl.

00:07:55: Vielleicht hast du irgendwann angefangen immer mehr zu wissen und immer weniger zu spüren nicht weil du gefühlslos geworden bist sondern weil funktionieren.

00:08:03: unglaublich praktisches Wenn etwas erledigt werden muss erlegigst Du es.

00:08:08: wenn jemand Hilfe braucht hilfst Du!

00:08:10: Wenn ein Konflikt entsteht vermittelst Du Wenn dein Kind eskaliert, regulierst du.

00:08:15: Wenn die Schule anruft reagierst Du.

00:08:17: wenn der Partner sagt wir müssen reden denkst du vielleicht klar aber bitte erst wenn ich gerade nicht drei andere Probleme gleichzeitig löse und irgendwann wird aus was fühle Ich eigentlich?

00:08:28: die viel praktischere Frage Was muss ich jetzt tun?

00:08:33: Und genau hier möchte ich heute die Tür zu etwas öffnen dass wir gerne Intuition nennen Aber bitte nicht die Variante.

00:08:40: Ich spüre das Universum und deshalb weiß ich, dass mein Kind heute keine Hausaufgaben machen sollte?

00:08:45: Nein!

00:08:46: So meine ich es natürlich nicht.

00:08:48: Aber lass uns mal schauen was Intuition eigentlich ist.

00:08:51: Wissenschaftlich wird Intuition nicht einheitlich definiert.

00:08:55: Eine aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt wie vereinfacht als aus einem erfahrungsbasierten Prozess bei dem spontan eine Vermutung oder einen Gefühl für eine mögliche Lösung entsteht.

00:09:06: Das finde ich eigentlich ziemlich spannend Denn Intuition kann bedeuten, du weißt etwas bevor du es vollständig in Worte fassen kannst.

00:09:14: Du hast schon sehr viele Erfahrungen gemacht!

00:09:16: Du hast dein Kind beobachtet, du kennst bestimmte Situationen, du kennst bestimmten Muster und du kennest deinen eigenen Körper Und dein Gehirn verarbeitet unglaublich viel Informationen ohne dass du jeden einzelnen Schritt bewusst durchgehst.

00:09:30: Dann entsteht manchmal dieses irgendwas stimmt hier gerade nicht oder heute ist nicht der richtige Moment für dieses Gespräch Oder auch, ich glaube mein Kind braucht gerade eine weitere Erklärung.

00:09:42: Es braucht erst einmal Ruhe!

00:09:44: Das ist nicht automatisch Magie – das kann sehr viel mit Erfahrung, Wahrnehmung und schneller Mustererkennung zu tun haben.

00:09:52: aber Intuition ist nicht unfehlbar.

00:09:56: Auch Ängste können sich wie Intuition anfühlen.

00:09:59: Alte Erfahrungen können unsere Wahrnehnemung beeinflussen Stress können unseren Blick verengen Und manchmal ist mein Bauch sagt nein eigentlich, ich habe Angst vor dem was passieren könnte.

00:10:11: Deshalb brauchen wir auch hier wieder beides Fühlen und prüfen Kopf und Herz Erfahrung und Wissen Denn dein Bauch ist kein Orackel.

00:10:24: Das möchte ich dir wirklich mitgeben.

00:10:26: Du musst nicht plötzlich jedem Bauchgefühl folgen.

00:10:28: du darfst dich fragen Was spüre Ich?

00:10:31: und danach was weiß ich?

00:10:34: Was passt für mich zusammen?

00:10:36: Das ist für mich ein ganz wichtiger Unterschied.

00:10:39: Selbstvertrauen bedeutet nicht, ich liege immer richtig.

00:10:43: Selbst Vertrauen bedeutet eher auch wenn ich mich einmal irre kann ich damit umgehen und vielleicht ist genau das die Form von Vertrauen, die viele von uns wieder lernen dürfen denn einen wichtigen Denkfehler möchte ich damit auflösen.

00:10:56: Wenn ich mir vertraue muss sich sicher sein Nein!

00:11:00: Ich darf unsicher sein und trotzdem handeln Denn was passiert, wenn wir uns selbst nicht mehr vertrauen?

00:11:06: Wir fragen ständig andere.

00:11:08: Was würdest du machen?

00:11:09: Was sagt die Therapeutin?

00:11:11: Was sagen die Lehrerinnen und Ärzte?

00:11:14: Was sagst die Schwiegermutter?

00:11:16: Was steht dem Internet?

00:11:17: Was empfiehlt dieser Podcasts?

00:11:19: Was sage ChatGPD?

00:11:21: Und plötzlich hast Du siebzehn Meinungen und bist danach noch unsicherer als vorher!

00:11:26: Du hast mehr Informationen aber weniger Orientierung – das ist ein

00:11:31: Unterschied.".

00:11:33: Denn Wissen kann uns stärken, aber Wissen können auch überfluten.

00:11:38: Wir leben in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist.

00:11:41: Du musst nicht mehr in die Bibliothek gehen!

00:11:43: Du musst keine drei Bücher bestellen!

00:11:46: Du kannst dein Handy nehmen und innerhalb von Sekunden siebenundvierzig Antworten bekommen.

00:11:49: Und genau das ist ja großartig – und gleichzeitig manchmal ziemlich anstrengend.

00:11:56: Denn wenn jede Entscheidung überprübbar ist entsteht gleich der Eindruck Ich muss nur noch genug wissen, dann mache ich es richtig.

00:12:03: Tja!

00:12:04: Aber das Leben funktioniert nicht wie ein Multiplizcheusprüfung.

00:12:08: Es gibt nicht bei jeder Frage A gleich richtig B gleich falsch C kommt drauf an.

00:12:12: D bitte wenden Sie sich an Ihre Fachkraft.

00:12:15: Du musst manchmal entscheiden mit unvollständigen Informationen Mit einem mulmigen Gefühl Mit einem Kind des gerade anders reagiert als gestern Mit einem Partner der eine andere Meinung hat Mit einer Lehrkraft die eine andere Sichtweise hat.

00:12:30: und genau da beginnt Selbstwirksamkeit.

00:12:34: Und die Frage, was kann ich beeinflussen?

00:12:37: Tja vielleicht ist das die wichtigste Frage dieser ganzen Folge nicht wie bekomme ich alles unter Kontrolle?

00:12:44: denn das wirst du nicht!

00:12:46: Du kannst deinen Kind nicht vollständig kontrollieren, du kannst deinen Partnern nicht kontrollieren ,du kannst die Schule nicht kontrollierst, du kanst gesellschaftliche Erwartungen nicht kontrolliert.

00:12:56: Du kannst nicht kontrollieren was andere über dich denken.

00:12:59: Du kannst auch nicht verhindern, dass manchmal einfach alles schief geht.

00:13:04: aber du darfst dir sagen ich muss nicht alles kontrollieren um handlungsfähig zu sein.

00:13:09: Du darfst einen Teil anschauen nämlich deine Haltung Deine Worte Deine Grenzen Deine Entscheidung Deinen nächsten Schritt und du kannst dich fragen Was liegt in meinem Einflussbereich?

00:13:25: Vielleicht Nicht Mein Kind soll morgens ohne Diskussion aufstehen, aber wie gestalte ich den Morgen?

00:13:31: Vielleicht nicht.

00:13:32: die Lehrerin muss endlich verstehen was ADHS bedeutet.

00:13:35: Aber wie möchte ich das Gespräch führen?

00:13:38: Vielleicht auch nicht.

00:13:39: mein Partner muss mich endlich verstehen!

00:13:41: Aber was möchte ich ihm konkret

00:13:43: sagen?!

00:13:44: Vielleicht nicht – Ich darf niemals überfordert sein.

00:13:48: Aber was tue ich wenn ich merke dass meine Grenze erreicht ist?

00:13:52: und vielleicht nicht alle müssen zufrieden mit mir sondern kann ich mit mir zufrieden sein, wenn ich eine Entscheidung treffe die für mich ständig ist?

00:14:02: Ich glaube darin ist ein gewaltiger Unterschied.

00:14:06: Jetzt lass uns mal schauen was Selbstwirksamkeit überhaupt bedeutet und was es alles kann.

00:14:12: Selbstwirksamkeit wird in der Psychologie vereinfacht gesagt als die Überzeugung verstanden eine Situation durch eigenes Handeln beeinflussen und Anforderungen bewältigen zu können.

00:14:23: Und genau hier wird es spannend.

00:14:25: Denn Selbstwirksamkeit ist nicht, ich schaffe alles!

00:14:28: Das wäre eher Superheldenenmodus und Superheldinnen haben ja gar keine schlechte Arbeitszeitregelungen.

00:14:35: Selbstwirksomkeit ist Ich kann etwas bewirken.

00:14:40: Manchmal ist dieses Etwas ziemlich klein Ein Gespräch Eine Grenze eine Pause eine Entscheidung eine Bitte um Hilfe Ein anderer Umgang mit einer Situation, ein neuer Versuch.

00:14:55: Eine andere Reaktion.

00:14:59: Forschung zur elterlichen Selbstwirksamkeit zeigt Zusammenhänge mit verschiedenen Bereichen des älterlichen und kindlichen Wohlbefindens.

00:15:06: Eine systematische Übersichtsarbeit wertete dazu hundertfünfzehn Studien aus.

00:15:12: Und eine weitere systematischen Übersichtsarbeit fand Zusammenhinge zwischen elterlicher Selbstwirksamkeit wahrgenommener soziale Unterstützung und älterlicher Zufriedenheit.

00:15:26: Gleichzeitig weisen die Forschenden darauf hin, dass viele Studien querschnittlich sind – also Zusammenhänge zeigen aber nicht einfach beweisen was was verursacht.

00:15:37: Das finde ich wichtig denn Selbstwirksamkeit ist kein zauber Knopf Aber sie kann eine wichtige Ressource sein.

00:15:45: So!

00:15:45: Und jetzt lassen wir zurück zu dir kommen.

00:15:47: Vielleicht kennst du diesen Satz Ich kann ja sowieso nichts ändern.

00:15:52: Ich höre ihn bei Eltern ziemlich häufig und manchmal stimmt er sogar.

00:15:56: Du kannst nicht dafür sorgen, dass dein Kind keine ADHS-Symptome mehr hat!

00:16:00: Du kannst NICHT bestimmen wie andere Menschen reagieren... du kannst nicht alle Raumbedingungen verändern.

00:16:07: aber zwischen ich kann Nichts machen und ich kann alles verändern liegt ein riesiger Raum Und genau dort möchte ich dich heute hinführen.

00:16:16: Der Raum heißt was?

00:16:18: Kann ich beeinflussen?

00:16:21: Lass uns mal eine ganz normale Situation nehmen.

00:16:24: Also dein Kind kommt aus der Schule, die Tür geht auf, Ranzen fliegt in die Ecke Schuhe irgendwo hin und du fragst Schatz wie war dein Tag?

00:16:32: Antwort scheiße Du.

00:16:34: warum?

00:16:35: kind?

00:16:36: ach weiß nicht!

00:16:37: Du hat jemand was gesagt?

00:16:39: Nein!

00:16:40: Du hast gegessen keine Ahnung Und du wieder.

00:16:44: Dann mach wenigstens erstmal deine Hausaufgaben.

00:16:47: und plötzlich BUM Du hast einen Streit.

00:16:50: Und später sitzt du da und denkst, warum mache ich das immer falsch?

00:16:55: Ja jetzt könnten wir sagen, dass Kind hätte sich anders verhalten müssen oder die Mutter hätte ruhiger reagieren müssen oder Die Hausaufgaben hätten warten können.

00:17:05: Aber vielleicht ist dies eine spannende Frage.

00:17:07: Was hätte ich beeinflussen können?

00:17:10: Vielleicht den Zeitpunkt Den Ton Die erste Frage Die Reihenfolge Die eigene Reaktion.

00:17:19: Vielleicht hätte die Frage nicht gelautet, wie war dein Tag?

00:17:21: Sondern willst du gerade reden oder erst einmal ankommen?

00:17:25: Vielleicht wäre die Antwort trotzdem lang gewesen.

00:17:28: Natürlich!

00:17:29: Wir sprechen schließlich über Menschen aber vielleicht wäre es ein anderer Ausgangspunkt gewesen und genau darum geht es.

00:17:37: handlungsfähig bleiben.

00:17:40: Lass uns mal schauen.

00:17:41: da gibt's noch so einen ganz kleinen Raum zwischen Reiz und Reaktion Und manchmal ist dieser Raum wirklich ganz winzig.

00:17:50: Dein Kind schreit.

00:17:51: Du hörst die Tür knallen, dein Körper geht sofort auf Alarm, Herz schneller, Muskeln angespannt, Gedanken rasen und ehe du bewusst entschieden hast, hast du schon zurückgeschrien.

00:18:00: Tja das ist menschlich!

00:18:02: Aber mit zunehmender Selbstwahrnehmung kannst du lernen diesen kleinen Zwischenraum größer werden zu lassen.

00:18:10: nicht immer und nicht perfekt aber manchmal ein Atemzug einen Schritt zurück Ein Glas Wasser Ich brauche gerade eine Minute.

00:18:21: Und dann, was will ich eigentlich tun?

00:18:24: Das ist Selbstwirksamkeit!

00:18:26: Nicht Kontrolle sondern Wahlmöglichkeit.

00:18:31: Tja.

00:18:31: und jetzt lass uns mal schauen, was das mit deinen eigenen Bedürfnissen zu tun hat.

00:18:35: Wir haben in der letzten Folge darüber gesprochen.

00:18:38: Vielleicht weißt du inzwischen... Ich brauche Bewegung, ich brauche Kreativität.

00:18:50: Aber dann kommt die nächste Frage.

00:18:52: Traue ich mich danach zu handeln?

00:18:55: Denn zwischen – ich weiß was ich braache und ich erlaube mir danach zu Handeln liegt manchmal ein ziemlich großer Graben!

00:19:05: Vielleicht denkst du, da bin ich doch egoistisch.

00:19:08: Dann enttäusche ich jemanden.

00:19:10: Da bin ich keine gute Mutter.

00:19:12: Dann denken die anderen, ich schaffe es nicht.

00:19:14: Dann gibt es

00:19:15: Streit.".

00:19:16: Und genau hier braucht Selbstvertrauen etwas sehr wichtiges.

00:19:20: Mut!

00:19:21: Nicht den Mut keine Angst zu haben, sondern den Mut trotz der Angst einen kleinen Schritt zu gehen und deshalb vielleicht ist Selbstvertrauen deshalb gar nicht.

00:19:33: ich weiß dass sich es kann.

00:19:35: Vielleicht ist es eher Ich weiß nicht genau wie es ausgeht aber ich vertraue darauf das ich mich unterwegs wieder orientieren kann.

00:19:44: Das finde ich einem ganz anderen Gedanken Denn dann muss ich nicht alles vorher wissen.

00:19:49: Ich darf ausprobieren, ich darf lernen... ...ich darf mich korrigieren!

00:19:53: Ich darf sagen das hat nicht funktioniert und etwas anderes versuchen.

00:19:59: Ja, hast du dich an der einen oder anderen Stelle wieder erkannt?

00:20:03: Sicherlich.

00:20:05: Ich mich auf jeden Fall immer wieder.

00:20:07: Und jetzt lass uns mal schauen deine Brille darf sich auch verändern.

00:20:11: Vielleicht erinnerst Du Dich an meine Brillenmetapher.

00:20:14: Manchmal schauen wir durch eine Brille auf der steht ich muss das schaffen Ich muss es richtig machen.

00:20:20: Oder, alle anderen wissen es besser!

00:20:22: oder vielleicht mein Kind braucht mich Um plötzlich wird aus.

00:20:26: Mein Kind braucht sich innerlich.

00:20:28: ich darf keine eigenen Bedürfnisse haben.

00:20:31: Das sind aber zwei völlig unterschiedliche Sätze.

00:20:34: Vielleicht darf deine Brille heute eine andere Aufschrift bekommen.

00:20:38: Ich darf Einfluss nehmen Ich darf Ausprobieren Ich darf Hilfe annehmen Ich darf mich irren Ich darf meine Wahrnehmung ernst nehmen Und vielleicht auch, ich muss nicht alles kontrollieren um handlungsfähig zu sein.

00:20:53: Dabei ist ganz wichtig Kopf und Herz gemeinsam!

00:20:57: Und genau hier treffen sich für mich Wissen und Fühlen.

00:21:00: Der Kopf sagt Ich verstehe was passiert.

00:21:03: Das Herz sagt Vielleicht Ich merke dass etwas nicht stimmt.

00:21:07: Die Erfahrung sagt das kenne ich Und das Wissen sagt Es gibt dafür eine Erklärung.

00:21:12: Und dann kommt die entscheidende Frage Was mache ich denn jetzt damit?

00:21:18: Nicht Kopf gegen Herz, nicht Wissen gegen Intuition.

00:21:21: Sondern Kopf UND Herz!

00:21:25: Und vielleicht möchtest du das einmal ganz praktisch ausprobieren?

00:21:28: Wenn Du das nächste Mal in einer schwierigen Situation bist, frag Dich nicht sofort.

00:21:33: was muss ich jetzt tun?

00:21:34: Mach vorher einen kleinen Zwischenstopp.

00:21:37: Erstens Was weiß Ich?

00:21:39: Was ist tatsächlich passiert?

00:21:41: Nicht meine Interpretation, nicht meine Befürchtung.

00:21:44: Was weiß ich?

00:21:46: Zweitens Was spüre ich?

00:21:48: Was passiert gerade in meinem Körper?

00:21:51: Bin ich angespannt, müde, wütend, ängstlich, traurig?

00:21:57: Drittens.

00:21:58: Was ist mir wichtig?

00:22:00: Wie möchte ich mit dieser Situation umgehen?

00:22:03: Welche Werte möchte ich leben?

00:22:05: und viertens was kann ich beeinflussen?

00:22:08: nicht alles nur meinen Teil.

00:22:11: Und dann...was is mein nächster kleiner Schritt?

00:22:14: Nicht der perfekte Schritt!

00:22:16: Der nächste Und vielleicht merkst du, das ist gar nicht so spektakulär.

00:22:22: Kein Feuerwerk!

00:22:23: Keine großen Transformationen.

00:22:26: aber genau darin liegt die Stärke.

00:22:28: Denn selbst Vertrauen entsteht selten dadurch dass wir einmal einen gigantischen Schritt machen.

00:22:33: Es entsteht oft dadurch, dass wir immer wieder erleben Ich kann wahrnehmen ich kann entscheiden Ich kann handeln Ich kann korrigieren Ich kann Hilfe holen Ich kann es noch einmal versuchen Und irgendwann merkst du, hey!

00:22:49: Ich kann mir ja wirklich tatsächlich vertrauen.

00:22:51: Nicht weil Du immer richtig dikst sondern weil Du gelernt hast ich komme mit mir

00:22:57: zurecht.".

00:23:00: Ja und vielleicht ist das gerade für Mütter von Kindern mit ADLs besonders wichtig?

00:23:05: Denn wenn Dein Alltag ständig neue Überraschungen produziert, kann sich dein Gefühl von Kontrolle schnell verabschieden.

00:23:12: Heute funktioniert etwas.

00:23:14: Tja morgen nicht eine Strategie klappt Eine Woche später ist die plötzlich völlig nutzlos.

00:23:20: Du denkst, aber das hat doch gestern funktioniert!

00:23:23: Dein Kind?

00:23:24: Ja, gestern und genau deshalb brauchen wir weniger den Anspruch.

00:23:29: Ich brauche die perfekte Methode Und mehr.

00:23:33: ich kann beobachten Anpassen und neu entscheiden.

00:23:37: Das ist Flexibilität Um.

00:23:39: psychologische Forschung zeigt dass Psychologische Flexibilitet bei Eltern mit besserem psychischen Wohlbefinden und besserer Funktionsfähigkeit zusammenhängt.

00:23:50: Interventionen, die diese Flexibilität fördern zeigen ebenfalls positive Effekte unter anderem auf Stress-und Selbstwirksamkeit.

00:23:59: Das bedeutet nicht dass wir immer flexibel sein müssen.

00:24:02: auch das wäre wieder eine neue Leistung.

00:24:05: es bedeutet ich darf meine Strategie verändern ohne mich selbst als gescheiter zu betrachten.

00:24:12: ist das nicht super?

00:24:15: Ja lass uns mal noch weiter schauen.

00:24:17: Vielleicht ist das Vertrauen in dich gar nicht weg.

00:24:20: Vielleicht ist es nur leiser geworden, überlagert von Ratschlägen Erwartungen Vergleichen Informationen Angst Stress.

00:24:31: So macht man das.

00:24:32: Das muss so sein!

00:24:33: Das ist richtig!

00:24:34: Das gehört sich Eine gute Mutter macht.

00:24:37: Und vielleicht darfst du anfangen wieder genauer hinzuhören.

00:24:40: Nicht nur was sollte ich tun Sondern Was weiß ich?

00:24:46: Was spüre ich?

00:24:48: Was ist mir wichtig und was kann ich beeinflussen.

00:24:52: Und, was traue ich mir zu?

00:24:56: Denn vielleicht brauchst du gar nicht mehr Selbstvertrauen.

00:25:00: Vielleicht brauchst Du zunächst wieder mehr Selbstkontakt.

00:25:03: Denn wie solltest Du Dir vertrauen wenn Du Dich selbst kaum noch

00:25:06: wahrnimmst?!

00:25:07: Und genau deshalb waren unsere letzten drei Folgen keine zufällige Reihenfolge!

00:25:12: Erstens Wo bleibst Du?

00:25:14: Zweitens Wer bist Du?

00:25:17: Was brauchst du?

00:25:18: Und jetzt, was kannst Du beeinflussen?

00:25:21: Das ist der Weg von der Wahrnehmung zur Handlung.

00:25:48: Eine Bitte.

00:25:49: Vielleicht ein Nein, vielleicht ein Gespräch?

00:25:52: Vielleicht eine Pause?

00:25:54: Vielleicht auch die Entscheidung.

00:25:56: heute mache ich gar nix!

00:25:58: Ich brauche erst einmal Zeit.

00:26:00: Auch das kann eine Entscheidung sein.

00:26:05: Ja und wenn du dich dabei ertappst wieder alles kontrollieren zu wollen kannst du dir deinen Rumkreisel vorstellen Du musst nicht immer schneller drehen.

00:26:13: Vielleicht musst du manchmal einfach langsamer werden Damit du wieder ins Gleichgewicht kommst, damit du widerspürst.

00:26:21: Wo stehe ich?

00:26:22: Was brauche Ich?

00:26:23: was ist gerade wirklich wichtig?

00:26:25: und das kann nicht beeinflussen Denn vielleicht ist Vertrauen in sich selbst gar nicht dieses große.

00:26:32: ich weiß dass alles gut wird.

00:26:34: Vielleicht ist es viel realistischer.

00:26:37: Ja ich weiß nicht was kommt aber ich weiß Dass ich hinschauen Kann ich kann fühlen ich kann denken ich kann entscheiden ich kann handeln Und wenn es nicht funktioniert?

00:26:48: Naja, darf ich neu anfangen.

00:26:51: Das ist für mich echtes Selbstvertrauen!

00:26:54: Nicht laut, nicht perfekt aber tragfähig.

00:27:00: Ja.

00:27:01: und wenn du jetzt denkst das klingt schön Aber ich weiß gar nicht wie ich wieder mehr Vertrauen in mich bekommen soll Dann möchte ich dir sagen Du musst nicht bei null anfangen.

00:27:12: Du hast bereits unglaublich viel Erfahrung gesammelt.

00:27:16: Du hast Situationen bewältigt, von denen du vorher nicht wusstest wie.

00:27:20: Du hast Entscheidungen troffen!

00:27:22: Du hast Fehler gemacht.

00:27:23: Du hattest aber daraus gelernt.

00:27:25: Du hat weitergemacht.

00:27:26: Du bist dein Kind begleitet.

00:27:33: Und vielleicht geht es gar nicht darum ein völlig neues Selbstvertrauen aufzubauen?

00:27:37: Vielleicht geht es darum wieder Zugang zu etwas zu bekommen das längst in dir vorhanden ist... Und genau dabei kann Begleitung hilfreich sein.

00:27:49: Nicht damit jemand dir sagt, was du tun sollst, sondern damit du wieder hören kannst, was Du selbst eigentlich schon weißt!

00:27:57: Ich begleite Mütter dabei aus dem Funktionieren wieder mehr ins bewusste Handeln zu kommen – mit Wissen, mit Erfahrung, mit Fragen, mit Wertschätzung und manchmal mit einem kleinen liebevollen Schubs.

00:28:08: nicht «Ich weiß, was für Dich richtig ist», sondern «Lass uns gemeinsam herausfinden, was Für Dich stimmig ist».

00:28:15: Denn vielleicht….

00:28:16: Brauchst du gar keine neue Bedienungsanleitung für dein Leben?

00:28:19: Vielleicht brauchst du jemanden, der dir hilft deine eigene wiederzufinden.

00:28:24: Meine Begleitung und meine Angebote findest Du in den Shownutz!

00:28:29: Und vielleicht nimmst Du heute nur eine Frage mit... Was kann ich beeinflussen?

00:28:34: Tja nicht alles aber vielleicht mehr als Du gerade denkst und wenn Du das nächste mal merkst dass Dein innerer Brummkreise wieder schneller und schneller wird.

00:28:44: dann mach einen kleinen Moment Pause Atme, spür dich, frag deinem Kopf, frag deinen Gefühl.

00:28:56: Und dann?

00:28:57: Was liegt gerade wirklich in meiner Hand?

00:29:01: und vielleicht ist es nur ein kleiner Schritt aber manchmal reicht genau dieser kleine Schritt damit wir wieder merken ich kann etwas tun Ich darf entscheiden Ich darf ausprobieren Ich darf mir wieder vertrauen.

00:29:17: und vielleicht is das der schönste Unterschied zwischen Ich muss das irgendwie schaffen und ich kann etwas beeinflussen.

00:29:24: Das eine macht Druck, das andere macht handlungsfähig.

00:29:29: Und noch einmal!

00:29:31: Vielleicht ist also heute gar nicht die Frage Kann ich das alles schaffen?

00:29:35: Sondern was kann ich beeinflüsen?

00:29:38: Und was darf ich getrost aus meiner Hand geben?

00:29:41: Denn auch das gehört zum Selbstvertrauen Nicht alles festhalten zu müssen Ja und vielleicht schließt dich damit für heute ein kleiner Kreis.

00:29:51: Wir haben uns gefragt, wo bin ich?

00:29:54: Wer bin ich.

00:29:55: Was brauche ich?

00:29:57: und jetzt was kann Ich beeinflussen?

00:29:59: aber eine frage bleibt noch Denn wissen fühlen und vertrauen sind wunderbar.

00:30:05: doch irgendwann kommt der moment in dem du dich entscheiden musst Vielleicht für dich vielleicht Für ein gespräch Vielleicht für eine grenze Vielleicht für einen neuen weg.

00:30:16: Und dann stellt sich die frage traue ich mich auch danach zu handeln?

00:30:22: Genau da geht unsere Reise weiter.

00:30:25: Bis dahin wünsche ich dir nicht, dass du alles im Griff hast!

00:30:28: Ich wünsche dir etwas anderes – Dass Du Dich selbst wieder ein Stück besser hörst, Dass Du Dir erlaufst, Nicht Alles zu wissen, Dass Tu Deinen Wissen vertraust, Deinem Gefühl zuhörst und Dir Selbst zutraust deinen nächsten Schritt zu finden.

00:30:43: Vielleicht nicht perfekt aber Deinen.

00:30:48: Und hier wie immer ein kleines Zitat Vielleicht brauchst du nicht mehr Tempo, vielleicht brauchst Du mehr Vertrauen in Deinen eigenen Rhythmus.

00:30:58: In diesem Sinne bis zur nächsten Folge von Träumalie und Tapper Philippe.

00:31:02: Alles Liebe!

00:31:03: Deine Manuelle.

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