116 - Warum ‚unbeschwerte Kindheit‘ für viele ADHS-Kinder nicht existiert

Shownotes

Wenn du mehr Informationen im Umgang zum Thema ADHS/ADS & Co. suchst, besuche mich gerne auf meiner Homepage unter: https://www.manuelakronenberger.de

Dort erfährst du mehr zu mir und die Möglichkeit wie ich dich und dein Kind/deine Familie begleiten und unterstützen kann.

Du kannst auch gerne die Möglichkeit nutzen, mir eine e-mail zu schreiben oder ruf mich unverbindlich an.

Ich freu mich von dir zu hören, Deine Manuela

Manuela Kronenberger – Heilpraktikerin Psychotherapie, Beratung, Kinder-, Jugend- und Familiencoach, Wertschätzungstrainerin und KinFlex Therapeutin Psychotherapeutische Praxis Manuela Kronenberger Am Rohlande 2 58300 Wetter an der Ruhr

Mobil: +49 (0)1632836205 Praxis: +49 (0) 23358989790 info@manuelakronenberger.de

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00:00:05: Hallo und herzlich willkommen bei Träumerie.

00:00:05: Unser Befehl.

00:00:06: Dem Podcast für alle, die selber temperamentvoll sind oder ein sehr lebendiges und bewegungsfreudiges Kind haben mit- und ohne Diagnose ARR S&K.

00:00:15: Mein Name ist Manuela und ich begleite Dich Deine Familie und weder jurische Fachkräfte!

00:00:20: Du bekommst Tipps für den Umgang mit dem besonderen Verhaltensweisen und dem Zusammenleben innerhalb der Familie.

00:00:27: Let's go!

00:00:28: Brauchst aus dem Schubladen Denken rein ins selbst gestachte Leben Unbeschwert aufwachsen mit ADHS, reden wir uns das nur schön?

00:00:39: oder ist es eine schöne Idee?

00:00:43: Warum unbeschwerte Kindheit für viele ADHS-Kinder nicht existiert.

00:00:47: Ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz gehört habe.

00:00:50: Genießt die Kindheit!

00:00:51: Das ist die schönste Zeit deines Lebens.

00:00:54: Vielleicht sitzt du gerade da und denkst, für welches Kind eigentlich?

00:00:58: Für dass das stillsitzen kann?

00:01:00: Für das das zuhört wenn man es ruft?

00:01:03: Für DAS das funktioniert.

00:01:06: Gleichzeitig habe ich Kinder erlebt, für die sich genau diese Zeit alles andere als leicht anfühlt.

00:01:12: Was ist mit dem Kind das ständig aneckt?

00:01:14: Dass zu laut, zu wild, zu sensibel es.

00:01:17: Das scheint mal nie zur Ruhe kommt!

00:01:20: Ich meine Kindern mit ADHS.

00:01:22: Kinder, die früh merken – ich bin irgendwie anders.

00:01:26: Kann ein Kind mit ADHS überhaupt eine unbeschwerte Kindheit

00:01:29: haben?!

00:01:31: Genau darüber sprechen wir heute.

00:01:33: Hallihallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge meines Podcasts, Träumer Leon Zappel-Philipp.

00:01:38: Hier dreht sich alles um das Thema ADHS.

00:01:41: Heute stellen wir uns die Fragen was bedeutet Kindheit eigentlich für Kinder mit ADHS?

00:01:47: Und können sie diese Zeit wirklich unbeschwert erleben und sich unbeschwert fühlen?

00:01:55: Und vielleicht merkst du schon jetzt die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten denn bevor wir auf Kinder mit adhss schauen müssen wir erst einmal klären, was bedeutet unbeschwert eigentlich überhaupt?

00:02:09: Unbeschwerd bedeutet nicht immer glücklich, immer ruhig, immer angepasst.

00:02:14: Unbeschwert bedeutet vielmehr sich sicher füllen, sich selbst als richtig erleben neugierig sein dürfen.

00:02:22: Fehler machen dürfen ohne beschämt zu werden.

00:02:25: Spiel den Entdecken ausprobieren.

00:02:27: Kurz gesagt!

00:02:28: Seien dürfen ohne ständig bewertet zu werden.

00:02:32: und jetzt mal ganz ehrlich Wie oft erlebt ein Kind mit ADHS genau das?

00:02:38: Achtung, jetzt wird es echt spannend!

00:02:40: Denn während wir von unbeschwerter Kindheit sprechen erleben viele Kinder etwas ganz anderes.

00:02:48: Lass uns einen Blick auf die Realität werfen.

00:02:51: Studien zeigen, Kinder mit ADHS bekommen zwei bis dreimal häufiger negative Rückmeldungen als neurotypische Kinder.

00:02:59: Sie werden häufiger ermahnt korrigiert oder sanktioniert.

00:03:04: Bereits im Vorschulalter entwickeln viele ein negatives Selbstbild.

00:03:09: Eine oft zitierte Zahl aus der Entwicklungspsychologie?

00:03:13: Ein Kind mit ADHS hört bis zu zwanzigtausend mehr negative Kommentare, bis zum zwölften Lebensjahr als alle anderen Kinder!

00:03:23: Boah lass das mal kurz wirken und jetzt wird es nochmal persönlicher denn die Frage ist nicht nur wie Kinder heute aufwachsen sondern auch Mit welchem Blick wir überhaupt auf sie schauen?

00:03:41: Da stellt sich doch die Frage, wie erleben ADHS-Kinder ihre Kindheit.

00:03:45: Stell dir vor du bist ein Kind mit ADHS.

00:03:49: Dein Kopf ist laut, dein Körper ist ständig in Bewegung Reize, prasseln und umgefiltert auf dich ein.

00:03:54: Du willst zuhören Aber kannst es nicht immer!

00:03:58: Du willst Dich anpassen aber es gelingt ja nicht dauerhaft.

00:04:02: Und dann passiert Folgendes anstrengend bezeichnet.

00:04:07: Du bekommst häufiger Ärger, du merkst ich bin anders und irgendwann wird daraus Ich Bin Falsch!

00:04:17: Ich möchte dir eine kleine Reflexionsfrage stellen Wie oft bekommt dein Kind am Tag Rückmeldung darüber was nicht funktioniert?

00:04:27: Und wie oft darüber Was gut läuft?

00:04:31: Lass es mal wirken und sei ehrlich zu dir.

00:04:37: Lass mich dir eine vielleicht nochmal unbequeme Frage stellen Wie unbeschwert war eigentlich deine eigene Kindheit?

00:04:45: Und bevor du jetzt automatisch antwortest, halt kurz inne.

00:04:51: Nicht die schnelle Antwort sondern die ehrliche.

00:04:55: Warum das so wichtig ist?

00:04:57: Denn egal ob du Mutter, Vater, Erzieher, Zierin oder Lehrkraft bist Du begegnest Kinder nie neutral!

00:05:05: Du begegnes ihnen immer auch mit deiner eigenen Geschichte Mit deinen Erfahrungen Deine Prägungen, deinen inneren Setzen wie... So schlimm war das doch nicht!

00:05:18: Da musste ich auch durch.

00:05:19: Ein bisschen Disziplin hat noch niemand geschadet.

00:05:23: und jetzt kommt die entscheidende Frage.

00:05:26: Hilft das dem Kind?

00:05:28: Oder beruhigt es nur dich?

00:05:32: Kindheit ist im Wandel der Generationen.

00:05:35: Schauen wir mal gemeinsam zurück.

00:05:37: Generation Großeltern also so circa... geprägt von Nachkriegszeit, Mangel und Sicherheit.

00:05:46: Klare Hierarchien Gehorsam statt Mitbestimmung Gefühle?

00:05:51: Naja oft zweitrangig.

00:05:53: Die Botschaft an die Kinder war Funktionieren ist wichtiger als fühlen.

00:05:58: Ja meine Kindheit war auch nicht immer schön und entspannt.

00:06:02: Trotzdem konnte ich viel unbeschwert spielen Und jede Menge erleben.

00:06:08: Jetzt lassen Sie mal in der älteren Generation anschauen.

00:06:13: Es gab mehr Wohlstand, mehr Möglichkeiten.

00:06:17: Aber oft noch autoritäre oder leistungsorientierte Erziehung.

00:06:21: Schule bedeutete Anpassungssystemen und die Botschaft, die dahinter steckte streng dich an dann wirst du was Kinder heute hohe Reizdichte?

00:06:33: Mehr Wissen über Entwicklung und Psychologie?

00:06:37: Gleichzeitig hoher Leistungsdruck und ständige Bewertung.

00:06:41: Die Botschaft heute oft etwas widersprüchlich Sei du selbst, aber bitte angepasst.

00:06:48: Statt Sorgen, Kontrolle und Förderstress brauchen unsere Kinder Abenteuer kleine Geheimnisse Und es darf auch mal langweilig sein.

00:06:58: Ich möchte es sogar noch etwas provokanter sagen Eltern brauchen Grenzen damit Kinder-Kinder sein können.

00:07:06: Unsere Kinder sollen nicht das Gefühl bekommen nur noch reglementiert aufzuwachsen weil alles gefühlt gefährlicher geworden ist der Leistungshochse krank macht und Tuber Schule und Fördermann vorherrschen.

00:07:18: Wir müssen aufpassen, dass unsere Kinder Kinder bleiben und nicht zu kleinen erwachsenen werden.

00:07:24: Kinder sollen fröhlich und abenteuerlos sein und interessiert die Welt erforschen!

00:07:29: Einfach Kinder, die sich über die einfachen kleine Dinge freuen mit einer gewissen Leichtigkeit durchs Leben gehen ganz unkompliziert Freundschaften schließen und vertrauensvoll um verspielt in den Tag leben.

00:07:42: Ja... Und jetzt kommt auch noch ADHS ins Spiel.

00:07:46: Ein Kind mit ADHS passt in keiner dieser Generation so richtig rein.

00:07:51: Es hat bisher in keiner Generation so wirklich seinen Platz gefunden, weil sein Gehirn einfach anders arbeitet.

00:07:58: Früher wäre es gewesen – das schwierige Kind, der Zappelphilip, das muss härter erzogen werden!

00:08:04: Heute wissen wir mehr und trotzdem passiert innerlich oft genauer das Gleiche.

00:08:09: Warum?

00:08:10: Weil unsere inneren Programme älter sind als unser Wissen.

00:08:15: Na?

00:08:16: Wie geht es dir damit?

00:08:17: Erkennst du dich in der ein oder anderen Situation wieder?

00:08:22: Lass uns mal weiterschauen, wie der Generationskonflikt im Alltag aussehen kann.

00:08:26: Stell dir folgende Situation vor Dein Kind rastet aus Es schreit!

00:08:31: Wirft vielleicht etwas durcheinander.

00:08:33: Was passiert in dir?

00:08:35: Bist Du ruhig Oder innerlich laut?

00:08:38: Bleibst Du verbunden Oder gehst Du in Kontrolle?

00:08:42: Und jetzt ehrlich Reagierst Du auf dein Kind auf deine eigene Vergangenheit.

00:08:50: Reagierst du wirklich auf dein Kind oder auf das Kind, dass Du einmal warst?

00:08:59: Das würde nämlich heißen unverarbeitete Kindheit trifft auf ADHS.

00:09:06: Lass uns mal schauen woran es liegt.

00:09:08: Viele Erwachsene haben nie gelernt ihre Emotionen zu regulieren sich selbst zu verstehen wird über Forderung gesund umzugehen und dann kommt ein Kind das genau dieses Thema maximal triggert.

00:09:21: Ein ADHS-Kind ist wie oft wie ein Spiegel.

00:09:23: Für Ungeduld, für Kontrollbedürfnis und eigene Überforderung.

00:09:29: Und hier mal eine provokante Frage... Ist dein Kind wirklich das Problem oder zeigt es dir nur wo alte Wunden sitzen?

00:09:40: Unseren beruhigt.

00:09:41: Es geht ja nicht um Schuldzuweisungen sondern es geht darum Klarheit zu gewinnen.

00:09:48: Lass uns mal schauen was sich so wirklich verändert hat.

00:09:51: Tja Wir wissen heute mehr über Gehirnentwicklung, Bindung, ADHS und Trauma.

00:09:56: Aber Wissen allein verändert noch kein Verhalten?

00:10:00: Veränderung passiert erst wenn wir bereit sind hinzuschauen auszuhalten neu zu lernen.

00:10:09: Und was bedeutet das für Kinder mit ADHS?

00:10:13: Sie brauchen heute etwas dass viele Erwachsene selbst nie hatten nämlich emotionale Sicherheit echte Co-Regulation verständnis statt Bewertung.

00:10:24: Und das ist die eigentliche Herausforderung.

00:10:28: Du sollst etwas geben, dass du vielleicht selbst nie bekommen hast.

00:10:34: Aber auch genau hier liegt eine Chance Denn genau hier kannst du etwas verändern!

00:10:40: Du kannst der Punkt sein an dem sich Geschichte neu schreibt.

00:10:44: Nicht perfekt aber bewusst.

00:10:48: Lass es noch eine kleine Minirefektion machen.

00:10:52: Welche Sätze aus deiner Kindheit trägst du heute noch in dir?

00:10:56: Welche davon gibst du vielleicht unbewusst weiter?

00:11:00: Und welche willst Du ganz bewusst nicht mehr weitergeben.

00:11:06: Nimm Dir dafür ein bisschen Zeit, lass es wirken und wie gesagt geh liebevoll mit Dir um!

00:11:15: Und vielleicht wird jetzt klar eine unbeschwerte Kindheit für einen ADHS-Kind hängt nicht nur vom Kind ab sondern ganz stark von unserem Verständnis unserer Selbstreflektion unsere Bereitschaft alte Muster zu hinterfragen.

00:11:32: Vielleicht ist die wichtigste Frage gar nicht, was braucht mein Kind noch?

00:11:36: Sondern... Was in mir darf sich verändern damit mein Kind sich freier entwickeln kann.

00:11:48: Lass die Kinder Kinder sein!

00:11:49: Was bedeutet das denn

00:11:50: wirklich?!

00:11:51: Dieser Satz wird oft zitiert aber was steckt dahinter?

00:11:56: Es geht nicht darum kinder einfach machen zu lassen.

00:11:58: es geht darum ihre natürliche Neugier zu schützen, ihre intrinsische Motivationen zu erhalten, Ihre Würde nicht durch ständige Bewertung zu verletzen.

00:12:08: Für Kinder mit ADHS bedeutet das sie brauchen mehr Begleitung aber weniger Bewertungen.

00:12:17: Mehr Verständnis für Ihre neurologischen Besonderheiten und weniger Erwartung dass Sie sich zusammenreißen müssen!

00:12:26: Jetzt lassen wir mal schauen was der große Unterschied zwischen wollen und können ist.

00:12:31: Ein zentraler Punkt aus der ADHS-Forschung?

00:12:34: ADHS ist kein Problem des Wollens, sondern des Künns.

00:12:38: Exekutive Funktionen wie Impulskontrolle, Arbeitsgedächtnis und Selbststeuerung sind anders ausgeprägt.

00:12:45: Das heißt konkret dein Kind weiß was es tun soll aber es kann das nicht immer abrufen.

00:12:52: Und genau hier entsteht der größte Schmerz wenn aus ich kann nicht ein Dicht will nicht gemacht wird.

00:13:01: Lassen Sie mal auch noch einen anderen Punkt ansehen, zum Beispiel Geschwistervergleich ein unterschätzter Faktor.

00:13:08: Jetzt wird es echt spannend!

00:13:10: Wie erleben ADHS-Kinder ihre Kindheit im Vergleich zu ihren Geschwisters?

00:13:14: Hier typische Dynamiken.

00:13:17: Das neurotypische Kind also ohne ADHS wird als unkompliziert erlebt das ADHS Kind als herausfordernd.

00:13:25: Eltern reagieren unterschiedlich und das oft unbewusst Und das Kind spürt das.

00:13:32: Warum ist mein Bruder oder meine Schwester nie schuld?

00:13:34: Warum bin ich immer das

00:13:36: Problem?".

00:13:37: Und spätestens hier merken wir, Unbeschwertheit entsteht nicht einfach so.

00:13:42: Sie ist das Ergebnis von Bedingungen.

00:13:46: und hast du dir schon mal eine Frage gestellt ob die geburtenreinen Folge eine Rolle spielt?

00:13:52: Ja und zwar mehr als viele denken!

00:13:55: Erstgeborene mit ADHS erleben oft mehr Leistungsdruck übernehmen früh Verantwortung bekommen schneller das Gefühl zu versagen.

00:14:05: Zweit oder drittgeborene mit ADHS stehen häufiger im Vergleich, erleben sich als schwiegerer.

00:14:11: Kinder entwickeln schneller Rollen wie der Rebell- oder das Schwarze Schaf.

00:14:17: und nochmal ganz wichtig es geht nicht darum schon zu verteilen sondern Dynamiken sichtbar zu machen.

00:14:25: Tja jetzt fragst du dich wahrscheinlich was brauchen Kinder für eine unbeschwerte Entwicklung?

00:14:31: Lass uns mal schauen!

00:14:32: Jetzt wird es konkret.

00:14:34: Unbeschwertheit entsteht nicht durch weniger Probleme, sondern durch mehr innere Sicherheit.

00:14:42: Kinder brauchen erstens Bindung vor Erziehung – das also ich bin okay egal wie ich mich gerade verhalte.

00:14:49: Das ist die Basis für alles!

00:14:53: Zweitens Regulation statt Kontrolle Arne-HS.

00:14:57: Kinder können sich oft nicht selbst regulieren.

00:14:59: sie brauchen Korregulation ruhige Begleitung, klare Strukturen und vorhersehbare Abläufe.

00:15:08: Und ja das bedeutet auch Dinge anders zu machen als wie wir selbst erlebt haben.

00:15:15: Drittens – Stärkenorientierung.

00:15:18: ADHS bringt nicht nur Herausforderungen.

00:15:21: Typische Stärkung für ADHS-Kinder sind Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Empathie und ungewöhnliche Lösungswege!

00:15:30: Die Frage ist siehst du Sie?

00:15:33: Oder suchst du nur nach dem Problem?

00:15:37: Viertens, fehlerfreundliche Umgebung.

00:15:40: Lernen passiert nicht durch Druck sondern durch Sicherheit.

00:15:44: Ein Kind das Angst hat etwas falsch zu machen hört auf zu entdecken.

00:15:50: Fünftens realistische Erwartungen.

00:15:53: Vielleicht ein bisschen provokante Frage erwartest Du von deinem Kind Dinge die es neurologisch noch nicht leisten kann?

00:16:04: Auch hier darfst du ehrlich sein.

00:16:06: Und dann geht es nicht darum um Schuldgefühle, sondern einfach nur unbewusstsein.

00:16:12: Hier nochmal ein Praxisbeispiel.

00:16:14: Ein Kind steht ständig auf im Unterricht.

00:16:18: Klassische Reaktionen setzt dich hin!

00:16:21: ADHS-gerechte Perspektive?

00:16:23: Oh, dein Körper braucht Bewegung.

00:16:25: Wie können wir das einbauen?

00:16:28: Das ist eine klassische Reakktion versus ADHS.

00:16:31: sensible Reaktion Kleiner Unterschied große Wirkung.

00:16:35: klingt simpel ist es aber nicht.

00:16:37: Denn es fordert uns auf einer ganz anderen Ebene.

00:16:42: und wie kann trotz ADHS eine unbeschwerte Kindheit gelingen?

00:16:47: Nicht perfekt, aber möglich!

00:16:50: Wenn das Umfeld versteht was ADHS wirklich ist Verhalten nicht moralisch bewertet wird Das Kind sich gesehen fühlt Beziehung vor Leistung steht Dann entsteht etwas ganz Entscheidendes Selbstwirksamkeit Und die ist der Schlüssel zu echter Lebensfreude.

00:17:08: Wenn wir das jetzt alles zusammenfassen, ist die Frage vielleicht gar nicht kann ein Kind mit ADHS eine unbeschwerte Kindheit haben sondern sind wir bereit unsere Vorstellung von Kindheit zu überdenken weniger Anpassung mehr Verständnis weniger Druck mehr Verbindung?

00:17:29: Sind wir bereit die Bedingungen dafür zu schaffen in unserem Alltag In unserem Denken und vielleicht auch in unserer eigenen Geschichte.

00:17:42: Ich habe noch eine Reflektionsfrage für dich.

00:17:45: Siehst du in deinem Kind eher das Problem oder den Menschen dahinter?

00:17:51: Was würde sich verändern, wenn dein Kind sich jeden Tag ein bisschen mehr richtig fühlen dürfte?

00:17:56: Was trägst Du noch heute aus deiner Kindheit in dir – dass heute Dein Handeln bestimmt!

00:18:02: Und was davon darf dein Kind nicht mehr weiter

00:18:04: tragen?!

00:18:05: Vielleicht beginnt genau hier eine neue etwas unbeschwertere Kindheit.

00:18:10: Nicht perfekt, aber bewusster!

00:18:18: Vielleicht sitzt du gerade da mit diesem leisen Ziehen im Herzen weil Du Dein Kind so sehr liebst und es gleichzeitig manchmal so verdammt anstrengend ist?

00:18:29: Weil Du geduldig sein willst und doch immer wieder laut wärst.

00:18:35: Weil Du es besser machen willst dazu ja Und dich trotzdem manchmal genau dabei erwischt, wie du Dinge tust, die du dir eigentlich anders vorgenommen hast.

00:18:46: Und vielleicht kennst Du diesen Gedanken?

00:18:48: Warum kriege ich das nicht besser hin?

00:18:52: Ich möchte Dir etwas sagen – ganz ehrlich!

00:18:55: Damit bist Du nicht allein und Du bist auch nicht die Einzige, die an Ihre Grenzen kommt.

00:19:03: Einen Kind mit allerheres zu begleiten bedeutet oft jeden Tag neu zu versuchen ruhig zu bleiben, zu verstehen zu halten, während es innen in dir selbst manchmal laut wird.

00:19:16: Zwischen Mental lot, Alltag, Erwartungen und diesem tiefen Wunsch deinem Kind gerecht zu werden.

00:19:22: Und genau da setze ich an.

00:19:25: Ich begleite Mütter wie dich nicht weil du etwas falsch machst sondern weil Du etwas verändern willst.

00:19:31: mit Fachwissen ja aber vor allem mit Verständnis für das was du täglich trägst und leistest ohne Perfektionsanspruch ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit Struktur, Klarheit und ganz viel Herz.

00:19:46: Ein Raum in dem du vielleicht einfach mal nur sein darfst – mit allem was da ist!

00:19:52: Wenn Du spürst dass Du Dir genau das wünscht Begleitung Entlastung neue Perspektiven dann melde Dich gerne bei mir.

00:20:00: Alle Informationen findest Du in den Schornnoten oder unter www.manuela-kronenberger.de.

00:20:07: Du musst keine perfekte Mutter sein, um deinen Kind das zu geben was es braucht.

00:20:12: Aber vielleicht darfst du anfangen dir selbst ein bisschen mehr von dem zu geben Was du jeden Tag versuchst deinem Kind zu schenken.

00:20:22: Na wie klingt das?

00:20:26: Und zum Ende ein kleines Zitat Wir erzielen unsere Kinder nicht nur mit dem was wir sagen sondern mit dem, was wir selbst erlebt haben.

00:20:37: In diesem Sinne wünsche ich dir Alles Liebe, Daniel nur immer.

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